Inzidenz in Sachsen fällt unter 30: Lockerungen in Sicht

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Immer mehr Freizeitparks und Freibäder öffnen, vielerorts herrscht Aufbruchstimmung. In manchen Regionen stehen in der nächste Woche weitere Lockerungen an - wenn die Infektionszahlen niedrig bleiben.

Dresden (dpa/sn) - Das Corona-Infektionsgeschehen geht in Sachsen weiter zurück. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag mit 29,4 erstmals knapp unter der Marke von 30. Am Tag zuvor wurden noch 35,2 Neuinfektionen je 100 000 Einwohnern gemeldet. Der Bundesdurchschnitt lag am Freitag bei 30. Am höchsten war die Ansteckungsquote im Erzgebirgskreis (61,8), am niedrigsten im ehemaligen Corona-Hotspot Vogtland (8). Laut Übersicht des Gesundheitsministeriums vom Freitagnachmittag wurden innerhalb eines Tages 115 Neuinfektionen sowie 36 Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie infizierten sich mehr als 284 000 Menschen im Freistaat mit dem Coronavirus, rund 271 000 gelten als genesen.

Angesichts sinkender Coronazahlen öffnen immer mehr Freizeit- und Kultureinrichtungen. So empfängt der Saurierpark in Kleinwelka (Landkreis Bautzen) nach monatelanger Zwangspause seit Freitag wieder Besucher - mit Online-Ticket und Test. Der Freizeitpark Belantis bei Leipzig will ab Samstag öffnen. Die Freibäder in Geithain, Kleinbothen und Colditz starteten am Freitag unter Auflagen in die Badesaison, auch in Chemnitz öffnen am Wochenende die Freibäder. Dresden folgt mit den ersten Badestellen am nächsten Montag.

Im Landkreis Zwickau kehren die Schulen und Kitas ab Montag wieder in den Normalbetrieb zurück. Im Vogtland sowie in Dresden und Leipzig liegt die Inzidenz schon länger stabil unter 35. Laut Landesverordnung sind daher in der nächsten Woche in diesen Regionen weitere Lockerungen möglich - so könnte etwa die Testpflicht in der Gastronomie, im Freibad oder für den Friseurbesuch wegfallen. Bleiben die Zahlen niedrig, könnte das im Vogtland nach Angaben des Landratsamtes bereits ab Dienstag (8. Juni) der Fall sein. Mit der neuen Landesverordnung, die ab 14. Juni gilt, sind weitere umfangreiche Lockerungen geplant.

In Sachsen können sich zudem ab kommenden Montag alle Bürger um einen Termin für eine Corona-Schutzimpfung bemühen - viele müssen sich aber wegen des knappen Impfstoffs weiter gedulden. Damit schließt sich der Freistaat der bundesweit für diesen Tag geplante Aufhebung der Impfreihenfolge an.

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