Kabinett berät in Klausur über ein Sofortprogramm 2020

Oberwiesenthal (dpa/sn) - Das sächsische Kabinett hat sich zu einer zweitägigen Klausur ins Erzgebirge zurückgezogen. In 1215 Metern Höhe, auf dem Fichtelberg, beraten Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und die Minister von CDU, Grünen und SPD bis Samstag darüber, wie die im Koalitionsvertrag vereinbarten Projekte finanziert werden. Auch die Vorsitzenden der Koalitionsfraktionen im Landtag sind dabei.

Nach Angaben des Regierungssprechers geht es um das Sofortprogramm «Start 2020». Diskutiert wird über Maßnahmen gegen Waldschäden durch Dürre und Borkenkäferbefall, den Transformationsprozesses in der Automobilindustrie und das Thema Künstliche Intelligenz. Dazu hält der Software-Unternehmer und Gründungsdirektor der Agentur für Sprunginnovation «SprinD» des Bundes, Raffael Laguna de la Vera, einen Expertenvortrag.

Das Kabinett reiste umweltfreundlich und in Begleitung an: mit dem Landrat und Bürgermeistern des Erzgebirgskreises per Bahn von Neudorf nach Oberwiesenthal, dann zu Fuß zur Schwebebahn und mit ihr auf den Gipfel. Nach einem Besuch der Aussichtsplattform beginnen im Kaminzimmer des Fichtelberghauses die Beratungen über die in diesem Jahr zusätzlich geplanten Ausgaben von 220 Millionen Euro.


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