Karpfen, Katze, Reh gerettet: Feuerwehr mit Herz für Tiere

Dresden (dpa/sn) - Die Feuerwehr in Dresden hat gleich mehrfach ein Herz für Tiere bewiesen. Wie die Stadt am Montag mitteilte, haben die Einsatzkräfte rund 200 Karpfen, eine eingeklemmte Katze und ein Reh aus misslicher Lage gerettet.

Am Samstag alarmierten Anwohner die Feuerwehr, weil in dem abgelassenen Palaisteich im Großen Garten zahlreiche Fische um ihr Leben kämpften. Den Angaben zufolge drängelten sich in einer rund zehn Quadratmeter großen Schlammpfütze etliche Karpfen unterschiedlicher Größe und schnappten nach Luft. Mit Keschern und in Wathosen fingen die Feuerwehrleute die Fische ein und setzten sie im nahen Carolasee wieder aus.

Wegen einer eingeklemmten Katze rückten die Feuerwehrleute am Sonntag aus. Das Tier war in einem Wohnhaus unterhalb der Kellertreppe in einem Spalt steckengeblieben. Nach der Befreiung lief die Katze davon.

Gleich zweimal musste bereits am Freitag ein Reh befreit werden. Das Tier hatte sich in einem Zaun verfangen und kam nicht mehr allein los. Mit einem hydraulischen Spreizer befreite die Feuerwehr das Reh, das jedoch kurz darauf erneut in den Zaun rannte und stecken blieb. Erneut setzten die Einsatzkräfte die Werkzeuge an und holten das Reh aus den Maschen. Anschließend ergriff es endgültig die Flucht.

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