Kassenärztliche Vereinigung eröffnet Bereitschaftspraxen

Leipzig (dpa/sn) - Zur besseren Versorgung der Bevölkerung eröffnet die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen ab Oktober weitere zwölf Bereitschaftspraxen. Sie sollen in Zusammenarbeit mit Kliniken eingerichtet werden, um auch außerhalb der üblichen Sprechzeiten von Arztpraxen medizinische Versorgung anzubieten, wie die Vereinigung am Freitag in Leipzig mitteilte.

Sie dienen der Behandlung von Patienten mit nicht bedrohlichen Beschwerden, die normalerweise tagsüber eine Arztpraxis aufsuchen würden, die Behandlung aber aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tage warten kann, so die Vereinigung. Sie öffnen zum Beispiel an Wochenenden, Feiertagen und Brückentagen.

Die ersten fünf Bereitschaftspraxen, die im Jahr 2018 eröffnet wurden, haben sich den Angaben zufolge bewährt. Ab Oktober sollen bis Jahresende weitere in Aue, Stollberg, Zwickau, Glauchau, Meißen, Freital, Hoyerswerda, Weißwasser, Torgau, Oschatz und zwei in Leipzig hinzukommen. Auch für das Jahr 2020 plant die Vereinigung weitere Praxen.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    franzudo2013
    28.09.2019

    Die Buerokraten können es natürlich besser als jeder Freiberufler. Warum diese unsägliche Planwirtschaft? Es ist teurer, schlechter und der Anfang vom Ende.

  • 3
    0
    Gerhard56
    27.09.2019

    Das gleicht schon einer Bankrotterklärung der Kassenärztlichen Selbstverwaltung.
    Die Ursachen für den grassierenden Ärztemangel im ländlichen Raum sind auch bei den selbstherrlichen Bürokraten der KV zu suchen.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...