Insgesamt 24 Türchen mit Schokolade und Einkaufsgutscheinen für die Kunden: Der Adventskalender war für Fans des schwedischen Möbelhauses jedes Jahr gesetzt. Doch 2025 ist das anders.
Für Ikea-Kunden gehörte er in der Weihnachtszeit so selbstverständlich dazu, wie Kallax-Regale ins Arbeitszimmer oder Pax-Schränke ins Schlafzimmer: der Adventskalender des schwedischen Möbelriesen. Doch damit ist nun Schluss.
Wer auf der deutschen Ikea-Website danach sucht, der dürfte ein langes Gesicht machen. „Zeit für etwas Neues“, heißt es dort. Und: „Unsere Schokoadventskalender haben wir nicht mehr im Sortiment.“ Die Kunden erwarteten jedoch seit Oktober „wie immer viele Neuheiten und tolle Ideen für die Weihnachtszeit“.
Aber eben nicht mehr der Kalender, der mit Schoki und zwei sogenannten Aktionskarten (Einkaufsgutscheine im Mindestwert von 10 Euro) gefüllt war. Warum haben die Schweden den Kalender gestrichen?
Schoko-Zoff hinter den Kulissen
Gegenüber der „Bild“ bestätigte ein Unternehmenssprecher nur, dass man in diesem Jahr den Kalender nicht anbieten werde. Gründe nannte er jedoch keine. Wie das Boulevardblatt erfuhr, soll es hinter den Kulissen Streit zwischen Ikea und dem Bremer Schokoladenhersteller Hachez geben.
Aufgrund der gestiegenen Preise für Kakao hätte der Kalender (Preis bisher: knapp 13 Euro) offenbar spürbar verteuert werden müssen. Das wollte Ikea Deutschland offenbar nicht mitmachen. Ergebnis: Kein Adventskalender 2025.
Zumindest hierzulande. In Österreich und der Schweiz wird der Kalender weiterhin angeboten. Ein Blick auf die österreichische Ikea-Homepage verrät jedoch: Dort ist er merklich teurer geworden, kostet nun knapp 15 Euro. Ikea-Family-Mitglieder bekommen ihn jedoch für 11,99 Euro. (phy)







