«Kleiner Bahnhof» bei Einführung von Landesbischof Bilz

Meißen (dpa/sn) - Der neue Bischof der evangelischen Landeskirche Sachsens, Tobias Bilz, muss bei seiner Einführung am heutigen Samstag auf «großen Bahnhof» verzichten. Auch bei diesem Gottesdienst im Meißner Dom gilt wegen der Corona-Pandemie: maximal 15 Besucher. Das betrifft die Familie des ehemaligen Landesjugendpfarrers ebenso wie Würdenträger der evangelischen Kirche in Deutschland.

Die Einführung, die der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und Hannovers Landesbischof Ralf Meister vornehmen wird, ist live im MDR-Fernsehen zu sehen.

Der frühere Oberlandeskirchenrat Bilz war am 29. Februar von der Landessynode gewählt und am Tag darauf ernannt worden. Er ist Nachfolger von Carsten Rentzing, der nach Kritik wegen seiner Mitgliedschaft in einer schlagenden Verbindung und in seiner Zeit als Jurastudent für eine rechte Zeitschrift verfassten Texten Ende Oktober 2019 vorzeitig aus dem Amt geschieden war.

Bilz (55) stammt aus der Nähe von Wurzen, machte eine Lehre und studierte dann Theologie in Leipzig. Er war Pfarrer im Erzgebirge und Jugendpfarrer der Region, dann 2007 bis zum Wechsel ins Landeskirchenamt 2018 Landesjugendpfarrer.


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