Klimabewegte Schüler nehmen die Staatsregierung ins Gebet

54 Forderungen hatte die erste Klimakonferenz sächsischer Schüler 2019 an die Politik gestellt. Nun wurde Bilanz gezogen. Nicht alle waren mit den Fortschritten zufrieden.

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10Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Malleo
    04.03.2020

    Klimabewegte Schüler...???
    Eine Wortschöpfung des sinnfreien Journalismus, die womit nur zu erklären wäre?

  • 6
    3
    Haecker
    02.03.2020

    Sebastian Wittig von "Parents for Future" Chemnitz meint, es würde nur die unterste Handlungsebene, die Schüler, angesprochen. Auf dieser Ebene seien aber die Klimaprobleme nicht zu lösen. Damit hat er zunächst recht.
    Aber es geht ja nicht nur um die 14 - 18jährigen, es geht auch um die schon etwas älteren Studenten (z.B. Luisa Neubauer), es geht auch um die "Parents for Future", um "Scientists for Future" oder um "Omas für Future". Und diese sollten eigentlich wissen, wo es bei der (durchaus notwendigen) Energiewende oder bei der (ebenso notwendigen) Verkehrswende hakt. Oder haben sie noch nichts von "Gegenwind", von den Widerständen gegen Stromtrassen (gerade auch im Raum Chemnitz, aber besonders auch in Thüringen), von "Bahnsinn" (also dem Widerstand gegen Güterzüge) gehört? Natürlich gibt es in den großen Chemnitzer Wohngebieten keine Probleme wegen Windräder, aber vor den Toren der Stadt schon. Wissen sie nicht, dass der Ausstieg aus der Kohleverstromung nur möglich ist, wenn 65 % der Strommenge aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird und dass gegenwärtig nicht absehbar ist, ob - angesichts der Widerstände allerorten - dieses Ziel bis 2030 erreicht wird (die letzten Winterstürme sollen zwar diese Strommenge möglich gemacht haben - aber wegen des schleppenden Netzausbaus konnte dieser Strom nicht weitergeleitet werden)? Und dass - bei zunehmender Elektromobilität, mehr elektrifizierter Bahnstrecken, elektrischer Beheizung usw. - künftig sogar mehr Strom benötigt wird?
    Es mag schon sein, dass 15 - 20jährige es ganz toll finden, dass in 10 Jahren mal wieder eine Bahn bis Limbach-Oberfrohna fahren soll. Die älteren sollten aber schon wissen, dass davon schon seit 25 Jahren geredet wird (dabei kann es nicht um den eigenen Bedarf gehen, nach Limbach-Oberfrohna zu fahren). Und wer ist schuld, dass alles so schleppend verläuft - die "große Politik", "die Behörden", "die Unternehmen"? Haben sie sich mal einen Planfeststellungsbeschluss zum Bahnausbau angesehen (z.B. zur Zwönitztalbahn, aber da gibt es noch mehr in dieser Art, auch aus anderen Bundesländern)? Wissen sie, dass zu der Absicht der Bundesregierung, einige Bahnprojekte per Maßnahmegesetze zu beschleunigen, bereits Verfassungsbeschwerden angekündigt sind?

  • 4
    3
    Nixnuzz
    02.03.2020

    Irrwitzige Diskussion hier. Primär werden doch nur die existierenden Parameter subjektiv? beschrieben! Auf was soll die "beschimpfte Jugend" denn ausweichen/umsteigen, wenn nix "alternativ-umweltgesundes" da ist? Oder noch so teuer ist, das diese Menschen darauf mangels eigenem Einkommen nicht darauf zugreifen können? Oder an allen Ecken mögliche Technik als Teufelszeug etc. verhindert wird? Sei es emotional oder staatsbürokratisch...Ein Abweichen vom derzeitigen "Normalzustand" kostet "Neubeschaffung" mit neuer Technik in wohl erst anlaufender Großmengen-Produktion mit entsprechendem Werkzeug/Maschinenbau. Nicht jedes Neuprodukt kann auf umgerüsteten Alt-Werkzeugen/-maschinen hergestellt werden. Aber diese "Normalzustand" erbringt derzeit einen Großteil seiner Kosten und muss dann noch den "technischen Nachwuchs" mitbezahlen. Und welcher Hufschmied oder Stellmacher würde einem Computerfreak für längere! Zeit Esse und Amboss überlassen?..(Ich würde es beiden gönnen..;-))

  • 17
    7
    ralf66
    01.03.2020

    Das was die Umwelt-Jugend einfordert hält sie selber im täglichen Leben nicht ein, sie sparen weder Strom, noch verzichten sie auf ihre beliebten Kommunikationsmittel, noch wollen sie ein Tretauto fahren, sie fliegen, machen Klassenfahrten mit dem Dieselbuss, essen Fast Food, tragen Klamotten die Kinder nähen und verbrauchen massenweise Wasser

  • 19
    11
    frankjac
    01.03.2020

    DS91 - Wir hatten schon zu viele Weltverbesserer, die uns ins Verderben gestürzt haben! Obwohl wir, nach ihrem Verständnis, ein paar Entwicklungen verschlafen haben, ging es uns und der Wirtschaft recht gut und die Umwelt hat sich in den letzten 30 Jahren deutlich erholt, trotz Diesel/Benzinautos und Kohleverstromung. Jeder Eingriff von grünen Diktatoren in die Wirtschaft, richtet immer größtmöglichen Schaden an und sorgte bisher immer für maximale Verteuerung für die Bürger und Unternehmen.

  • 11
    22
    DS91
    01.03.2020

    Es ist schon traurig und Ignorant wie die bisherigen Kommentare verfasst wurden.

    Das Umdenken in der Klimapolitik ist - anders wie es hier in den Kommentaren geschildert wurden - keine Gefahr sondern eine Chance für unser Wohlstand. In 10 Jahren wird kaum jemand ein Diesel oder Benziner kaufen, nicht wegen ökologischen Hintergründen sondern ganz einfach aus wirtschaftlichen. Die Alternativen werden günstiger als bisherige Modelle.
    Klar könnte Ihr Skeptiker noch mit einer Dampfmaschine fahren... aber das glaube ich eher nicht. Ihr verpasst und verfehlt einmal wieder entwicklungen, weil ihr alles besser wisst!
    Wenn unsere Wirtschaft und unsere Einstellung weiter so läuft sägt genau Ihr an unseren Ast. Es wurden schon zu viele Entwicklungen verschlafen
    ... Smartphone (damals gab es Siemens & Nokia) , Software mit sozialen Medien... komplett verpennt, Solar und Windindustrie - gegen die Wand gefahren. Jetzt die Automobilindustrie...

    Immer weiter so und alles bleibt wie es ist... funktioniert eben nicht!!! Wer nicht mit der Zeit geht. Geht mit der Zeit!

    Ich finde es gut das Schüler und Studenten diese Entwicklung erkannt haben. Nachhaltige Industrie ist die Zukunft, egal ob einige gestriege an veraltete Technologien festhalten. Und solche hochnäsigen Aussagen wie lest mal ein Buch, euer Smartphone bei Seite lassen oder sonstige Tipps, zeugen nur von dieser Kurzsichtigkeit. Wenn man so schlau ist, sollte man wenigstens mal mit der anderen Seite reden und sich austauschen.

  • 10
    14
    Inke
    29.02.2020

    Genau, frankjac, die Menschheit sägt fleißig und ausdauernd am Ast ihrer eigenen Existenz. Wir leben nur noch auf Pump. Artensterben, Plastikwellen, Emissionen. Es geht mit Vollgas ins Ungewisse. Und im Radio dudeln die größten Hits von gestern und heute...

  • 31
    15
    frankjac
    29.02.2020

    Wohlstand kommt nicht von unrealistischen Träumen! Einer realitätsfernen, weltfremden und schlussendlich einer sehr teuren, sinnlosen Ideologie anzuhängen, schafft weder Frieden noch eine bessere Umwelt oder gar mehr Gerechtigkeit. Wer den Ast absägt, auf dem er gut und sicher sitzt, braucht keine Zukunft mehr weil er sich, im schlimmsten Fall, das Genick bricht.

  • 34
    15
    FreierBürger
    29.02.2020

    Die Schüler können selbst ganz, ganz viele Dinge tun, z. B.:
    - stets kalt duschen,
    - kein Smartphone, kein Fernsehen,
    - jeden Morgen selbst zur Schule laufen (entlastet auch die Eltern),
    - in der Freizeit Bäume anpflanzen u. v. m.;
    so einfach geht Klimaschutz durch Reduzierung des eigenen CO2-Fußabdruckes.
    (Selbstverständlich auch keine Flugreisen, auch nicht zu Klassenausflügen etc.,
    dazu ein persönliches Klima-Haushalt-Buch führen. In der Schule selbst sind Computer (Laptops) nicht erforderlich, Lernen ist ohne diese stromfressenden Hilfsmittel möglich.)
    So retten sie ihre Lebensgrundlage und niemand muß in Hysterie verfallen.
    Ach ja, geheizt wird die Wohnung nur noch sonntags oder an gesetzlichen Klima-Feiertagen, die Wohnfläche selbst wird auf x-m² pro Person begrenzt!

  • 43
    15
    Lesemuffel
    29.02.2020

    Lernt fleißig wie eure Eltern und Großeltern, dann müsst ihr nicht diesem Hype folgen Pflanzt Bäume, geht sparsam mit dem Smartphone um, lest mal ein Buch, versucht Euch zu unterhalten, mit mehr als zwei Sätzen, Sätze mit mehr als drei Worten.....