Koalitionsverhandlungen: Freie Wohlfahrt erwartet Lösungen

Dresden (dpa/sn) - Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen (Liga) haben Erwartungen an eine künftige Regierung formuliert. Sie veröffentlichten ihre Forderungen für eine soziale Ausrichtung anlässlich des Beginns der Koalitionsverhandlungen von CDU, Grüne und SPD am Montag in Dresden.

Das Bundesteilhabegesetz müsse umgesetzt und die Pflegeausbildung angepasst werden, so die Verbände. Sie fordern außerdem Lösungen beim Fachkräftemangel in Pflege und sozialer Arbeit. Auch um Wohnungsnot sollten sich Politiker nach Einschätzung der Wohlfahrtspflege intensiver kümmern: «Wohnen muss auch in Sachsen als sozialpolitische Aufgabe verstanden, angenommen und gestaltet werden», hieß es in der Stellungnahme der Liga.

Die Liga ist der Zusammenschluss der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen. Mitglieder sind Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, der Paritätische Wohlfahrtsverband sowie der Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden. Den Vorsitz hat derzeit der Caritasverband.

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