Köpping ruft vor Holocaust-Gedenktag gegen Hass auf

Dresden (dpa/sn) - Sozial- und Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) hat zum Gedenktag an die Holocaust-Opfer zum Widerstand gegen Hass und zum Einsatz für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt aufgefordert. «Neben dem würdevollen Gedenken an die Opfer dieser schrecklichen Verbrechen haben wir heute die Aufgabe, gemeinsam dafür zu sorgen, dass es nie wieder zu solchen Gräueltaten kommt», sagte sie am Sonntag in Dresden. Die, die sich trotz Hass und Aggression haupt- oder ehrenamtlich weiter für die Gemeinschaft engagierten, verdienten die ganze Unterstützung und Anerkennung. «Denn wer sich für andere einsetzt, wer Schwachen hilft und seine Nachbarn unterstützt, der gibt unserer Gesellschaft ein menschliches Antlitz und der stärkt den Zusammenhalt.»

Am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, wird weltweit der sechs Millionen Juden gedacht, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden.


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3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    9
    gelöschter Nutzer
    26.01.2020

    Interesse...: Nein, heute heißt jeder Andersdenkenden "Nazi". Und DAS spaltet die Gesellschaft.

  • 3
    6
    Interessierte
    26.01.2020

    Das stimmt , peggi , heute haßt jeder jeden Andersdenkenden und jeder hat Recht !
    Wie soll denn mit so einer Stimmung ein Zusammenhalt und eine Gemeinschaft und Unterstützung entstehen ?
    Sukzessive werden ´überall` die Menschen auseinander getrieben und geraten in Streit durch pro&contra - wie jetzt gerade wieder wegen Tesla ...

  • 12
    8
    gelöschter Nutzer
    26.01.2020

    Dazu gehört auch der Hass gegen Andersdenkende.