Köpping: Vielfaches Engagement für Demokratie macht Hoffnung

Dresden (dpa/sn) - Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) sieht noch Potenzial bei der Förderung des gesellschaftlichen Engagements zugunsten eines friedlichen Miteinanders. «Eine Vielzahl von Menschen zeigen Haltung und leben Demokratie, die gilt es, weiter zu unterstützen», sagte sie am Mittwoch in einer von der Linke-Fraktion beantragten Debatte zu Haltung gegen Hass und Gewalt. Auch viele Zuwanderer engagierten sich gesellschaftlich. Das gebe Hoffnung auf eine erfreuliche Zukunft.

Das Land setze auf Prävention und Intervention, etwa mit dem Programm «Weltoffenes Sachsen». Dafür stehen inzwischen 3,7 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung, laut Köpping gingen 2018 aber Anträge mit einem Volumen von 11,5 Millionen Euro ein. Das zeige den Bedarf. Für das bereits vielfältige Engagement unverzichtbar aber sei öffentliche Sicherheit.

Köpping betonte, dass es eine Diskussion über das brauche, was im Land geschehe. «Wir sind bereit zum Dialog auf Augenhöhe.» Das sei nicht nur ein Etikett, sondern tatsächlicher Wille der Regierung. Nur soziale Prävention und staatliche Präsenz schaffe, stärke und bewahre gesellschaftlichen Zusammenhalt. «Wir benötigen offensichtlich von Beidem mehr.»

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