Kohle-Gegner dringen in Tagebaue ein

Cottbus/Leipzig (dpa) - Mehrere hundert Klimaaktivisten sind am Samstagmorgen in Tagebaue in der Lausitz und im Leipziger Braunkohlerevier eingedrungen. Ungefähr 400 Aktivisten rannten in den Tagebau Jänschwalde. Die Polizei versuchte, die Protestierer wieder hinauszubringen. Dabei kam es zu Rangeleien. Drei Polizisten seien leicht verletzt worden, sagte Brandenburgs Polizeisprecher Torsten Herbst.

Auch am Tagebau Vereinigtes Schleenhain südlich von Leipzig drückten die Protestierer einen Zaun nieder und rannten in das Gelände. Im Leipziger Revier hatten sich nach Angaben des Bündnisses «Ende Gelände» 600 bis 800 Menschen versammelt.

In beiden Braunkohleregionen waren am Wochenende verschiedene Klimaproteste geplant. Das Bündnis «Ende Gelände» hatte im Vorfeld angekündigt, Tagebaue und Kraftwerke blockieren zu wollen. Die Tagebaubetreiber Leag und Mibrag hatten zu Gewaltfreiheit aufgerufen und vor Gefahren beim Betreten der Tagebaue gewarnt.

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