Kohleausstieg: Schiemann befürchtet Wegzug von Fachkräften

Bautzen (dpa/sn) - Der Ausstieg aus der Braunkohle darf nach Ansicht des sächsischen CDU-Politikers Marko Schiemann nicht zu einem personellen Aderlass in den betroffenen Regionen führen. Die Menschen dort brauchten klare und verlässliche Zusagen, sagte der Landtagsabgeordnete am Montag in Bautzen. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass gut ausgebildete Fachkräfte wegziehen.

«Da ist nicht nur der Bund gefordert, sondern auch die Europäische Union, diese besondere Situation mit spezieller Förderung von Infrastrukturmaßnahmen, sei es auf der Schiene, der Straße oder beim Breitbandausbau zu unterstützen», meinte Schiemann. Bei der Ansiedlung von Unternehmen erwartet er ebenfalls Unterstützung durch die Europäische Kommission. Schließlich helfe der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung Europa bei der Einhaltung seiner Klimaziele.

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    cn3boj00
    07.05.2019

    Das ist das typische Blabla des Politiksprech. Kann er mal konkret werden? Welche Fachkräfte meint er, und welche Perspektiven wünscht er sich? Der Fachkräftewegzug ist doch seit 0 jahren Normalität? Wer will zum halben Lon arbeiten? Dass Leute für solche Luftblasen eine Unmenge Kohle kassieren ist unerträglich.



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