Kommunikationsmesse «connect-ec 2019» feiert Premiere

Flugtaxi, Airhockey-Duell mit Roboter und faltbare Smartphones - die neue Messe «connect-ec 2019» zeigt in der sächsischen Landeshauptstadt Technologien der Zukunft zum Anfassen.

Dresden (dpa/sn) - Dresden will sich weiter als Standort für neue Technologien etablieren. In der Landeshauptstadt feiert die Kommunikationsmesse «connect-ec 2019» Premiere. Vom 2. bis zum 5. Mai werden die wichtigsten Trends rund um Zukunftsthemen wie Elektromobilität, autonomen Verkehr und den neuen Mobilfunkstandard 5G präsentiert. Vor fünf Jahren habe alles mit einer Fachkonferenz zum Thema angefangen, sagte Veranstalter Dirk Waasen von Weka Media Publishing der dpa im Vorfeld. Nun sollen digitale Technologien an zwei Publikumstagen (4. und 5. Mai) erstmals auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein. An den ersten beiden Tagen referieren mehr als 40 Experten aus Industrie und Wirtschaft für Fachleute. Ausrichter ist das Fachmagazin «connect».

Es gehe darum, Technik anzufassen, zu erleben und auszuprobieren, sagte Waasen. Besucher können sich am Wochenende unter anderem ein Airhockey-Duell mit einem Roboter liefern, der über eine 5G-Verbindung gesteuert wird. Probefahrten mit einem E-Auto und einem E-Scooter stehen ebenso auf dem Programm wie virtuelle Reisen durch das Weltall oder nach Hawaii. «Für mich ist auch das Flugtaxi ein Highlight», so Waasen. Zu sehen ist auf der Messe ein 1:1-Modell eines solchen Taxis, das ab 2020 in Serie gehen soll sowie der etwas kleinere, aber flugfähige Prototyp.

Der Verlag habe sich bewusst für Dresden als Mikroelektronik-Standort entschieden, sagte Waasen. Zudem gebe es mit der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen und dem 5G-Lab wichtige Kooperationspartner. Die Messe schaffe vor Ort eine Plattform, um all die Kompetenzen einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Immerhin schlage im «Silicon Saxony» das Herz von Europas größtem Mikroelektronik-Cluster. Jeder zweite in Europa gefertigte Chip werde in Dresden produziert.

Rund 3000 Tickets wurden bereits vor Beginn verkauft, die Veranstalter hoffen insgesamt auf rund 10 000 Besucher. Waasen will die Messe dauerhaft in Dresden etablieren. Das hänge vom Feedback der Besucher ab, betonte Waasen. Stoße die Telekommunikationsmesse auf Interesse, sei etwa denkbar, sie im nächsten Jahr vom Internationalen Kongresszentrum (ICC) in die Messe zu verlegen.

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    Kreisimaus
    01.05.2019

    Toll. So geht Zukunft ... Technik zum anfassen und bewundern ... Ein Lob der Dresdner ihre Kompetenzen zu bündeln.



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