Konzerte in der Pandemie: Vogler für mehr Modellprojekte

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New York/Dresden (dpa/sn) - Der Cellist und Intendant Jan Vogler hält Modellprojekte zu Konzerten für einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Normalisierung des Musikbetriebes in der Corona-Pandemie. Sie könnten dabei helfen, wichtige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln, sagte Vogler der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. «Wenn wir als Bürger diese Pandemie emotional überstehen wollen, müssen wir jetzt für Kultur in unserem Alltag kämpfen. Nach über zwölf Monaten Leben mit COVID-19 haben wir viel dazugelernt und mit Tests, Nachverfolgungen und Impfungen wirksame Mittel, um Kulturveranstaltungen sicher durchzuführen.»

Vogler, der als Intendant der Dresdner Musikfestspiele und Leiter des Moritzburg Festivals abwechselnd in New York und Dresden lebt und international als Solist gastiert, unterstützte die Forderungen der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) zur Nachbesserung des Infektionsschutzgesetzes. «Unter Einhaltung sämtlicher Hygienevorschriften müssen Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel stattfinden können, um wenigstens die Sommerzeit für Konzerte und andere Formate zu nutzen», hatte DOV-Geschäftsführer Gerald Mertens am Freitag betont. Auch Pilotprojekte müssten weiter möglich sein.

«Wir alle brauchen existenziell Hoffnung, Licht und Trost in unserem Leben, diese Gefühle zu vermitteln - dafür ist Musik geschaffen», betonte Vogler.

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