Kramp-Karrenbauer: Russland-Sanktionen bleiben bestehen

Berlin (dpa) - Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer tritt Forderungen auch aus der eigenen Partei entgegen, die Sanktionen gegen Russland zu beenden. «Die Wirtschaftssanktionen sind die Reaktion auf das völkerrechtswidrige Verhalten der russischen Regierung auf der Krim und in der Ostukraine», sagte Kramp-Karrenbauer der «Bild am Sonntag». «Solange sich am russischen Verhalten dort nichts ändert, gibt es auch keinen Spielraum für eine Änderung in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.»

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte am Freitag vor einem Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin gefordert, die Sanktionen zu beenden.

Die Sanktionen waren 2014 wegen der russischen Annexion der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim eingeführt worden. Sie umfassen heute unter anderem ein Waffenembargo, Einreiseverbote gegen weit über 100 Personen und Handelsbeschränkungen.

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3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    Malleo
    11.06.2019

    Merkel und AKK glauben nur an Strategien, die sie selbst entwerfen( AKK darf gar nicht anders).
    Was Putin in D nicht bekommt, liefert China.
    Ganz einfach.

  • 6
    2
    ralf66
    11.06.2019

    Am meisten haben Merkel und AKK die Nase voll, weil sich der Putin nichts aus ihren macht. Die Sanktionen gegen Russland müssen aufgehoben werden, die deutsche wirtschaft schadet sich doch selbst.

  • 6
    2
    Falkensteiner
    11.06.2019

    Es ist längst an der Zeit, dass die Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden. Sie schaden der ostdeutschen Wirtschaft massiv und haben zum Verlust von Arbeitsplätzen in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geführt. Herr Kretschmer macht es genau richtig, das Gespräch mit Herrn Putin zu führen. Daran sollten sich auch andere Politiker ein Beispiel nehmen.



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