Kretschmer warnt Sachsen vor dritter Coronawelle

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Nach den Feiertagen rechnet der Ministerpräsident mit vielen neuen Infektionen. Die dritte Welle könnte sich auf die aktuell bereits hohen Infektionszahlen auftürmen, warnt Kretschmer.

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2323 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    7
    MuellerF
    24.12.2020

    @censor: Noch was zur Grippe-Thematik: " Erfahrungen in den kühleren Industriestaaten der südlichen Halbkugel, die bereits einen Winter unter Corona-Bedingungen hinter sich hatten, zeigten, dass in Australien, Chile und Südafrika zwischen April und Juli 2020 insgesamt lediglich 51 Influenza-Infektionen registriert wurden.[22]" Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Grippesaison_2020/2021

    51 Fälle insgesamt (!) in 3 großen Industriestaaten.
    Und SIe sprechen von nutzlosen Maßnahmen...

  • 4
    10
    klali
    23.12.2020

    Es ist schon ein wenig Kindergarten, censor, aber vielleicht ist Ihnen entgangen, dass ich nicht behauptet habe, dass Influenza durch Einhaltung der AHA-Regeln "bezwungen" wurde, sondern dass als Grund für die geringeren Fallzahlen bei Grippe die Einhaltung der Regeln vermutet werden kann. Sie verstehen den Unterschied?

    Wer mehr testet erhält mehr positive Ergebnisse. Klar doch. Wer ohne Symptome getestet wird und einen positiven Test erhält, kann davon ausgehen, dass er infiziert ist. Das sagt nichts darüber aus, ob er erkrankt und wie der Verlauf sein wird. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass er auch ohne Symptome ansteckend ist. Wären weniger der Getesteten ohne eine Infektion, dann würde es auch mehr negative Befunde geben.


    Hält sich eine breite Mehrheit an die Kontaktbeschränkungen und Regeln, besteht die Chance auf Eindämmung des Virus. Umso eher darf jeder kleine Egoist wieder das tun, von dem er glaubt, er habe ein Grundrecht darauf.

  • 7
    12
    MuellerF
    23.12.2020

    " Und warum helfen die gleichen AHA-Regeln dann ganz offensichtlich nicht gegen Coronaviren? "

    Was OHNE die AHA- Regeln & Lockdown passiert, konnte man während bzw. nach der 1. Welle am Beispiel Schweden sehen. Unsere Situation jetzt ist so wie sie ist, weil es a) immer noch unvermeidbare Kontakte gibt (Arbeit, Einkaufen,..) & b) leider auch Menschen, die die Regeln ignorieren oder nicht konsequent umsetzen.

    Wie klali richtig bemerkte, ist die Grippe- (Haupt) Saison auch üblicherweise erst zwischen Januar & März. Was dann passiert, werden wir sehen.
    Die Atemmasken verhindern natürlich auch bei Grippe die Infektion über Aerosole, allerdings können Grippeviren auch bis zu 2 Tage auf Oberflächen überleben - das Risiko von Kontaktinfektionen ist da also höher als bei Corona.

  • 6
    12
    Zeitungss
    23.12.2020

    @Prof. censor: Ihr erster Satz ist ganz einfach erklärbar, weil es viele Leute gibt, welches besagtes Teil für ein Teufelszeug halten und eine Nutzung kategorisch ablehnen. Für Sie noch einmal zusammengefasst, weil man die Regeln ignoriert.
    Zur Untermalung nutzen Sie die Medien, Bilder lügen ganz schlecht.
    Glücklicherweise sitzen Sie nicht an den Hebeln der Entscheidungsträger, was ich vor einiger Zeit schon einmal so formuliert habe.

  • 13
    13
    censor
    23.12.2020

    klali, Sie behaupten also ernsthaft, die Einhaltung der AHA-Regeln sei dafür verantwortlich, dass wir so wenige Influenzafälle haben? Und warum helfen die gleichen AHA-Regeln dann ganz offensichtlich nicht gegen Coronaviren?

    Diese steile These bedarf schon einer Beweisführung. Einfach nur zu behaupten, das sei "weder komisch noch unlogisch", reicht da nicht aus. Es geht hier nicht um Komik!

    Ein Problem beim Vergleich sind die unterschiedlichen Teststrategien. Auf Influenza werden in den Sentinelpraxen nur Patienten mit typischen Symptomen getestet. Auf Corona testet man in extra dafür eingerichteten Zentren per Massentest (auch asymptomatisch). Dass man dabei mehr positive Ergebnisse erzielt, sollte doch logisch sein.

    So, und nun bin ich gespannt, wie Sie begründen, dass man mit AHA-Regeln zwar die Influenza bezwingen kann, aber nicht Corona.

  • 7
    10
    klali
    23.12.2020

    @echo1: Nein, es gibt keine Hinweise darauf, dass in dem von Ihnen genanntem Zeitraum Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern abgebaut wurden. Da es erst seit Mitte April eine verpflichtende Meldung von Intensivbetten gibt, lässt sich erst für die Zeit danach eine zahlenbasierte Aussage treffen. Die Umstellung des Zählverfahrens, wobei mutmaßlich ein Teil der Betten als "Notfallreserve" gezählt wird und der zweite Faktor vom Personal(mangel) abhängig ist, bestimmt diese Erhebung.
    Es mag Sie beruhigen, wenn Sie glauben, dass "nur die Alten" an Corona sterben, aber nach einer gerade im "Lancet" veröffentlichten Studie französischer Forscher, liegt es sehr nahe, dass Corona eine dreimal höhere Sterblichkeit als die Grippe aufweist. Corona ist eben keine Grippe - auch wenn vielen der Ernst der Situation noch nicht klar ist!

  • 13
    9
    klali
    23.12.2020

    Die Grippe ist im März nicht überraschend weggebrochen. Auch zum jetzigen Zeitpunkt gibt es Grippe-Erkrankte. Die Zahl ist noch niedrig, da die eigentliche Saison meist erst im Januar beginnt. Hinzu kommt, dass die Grippe in manchen Zeiten einen milderen Verlauf nimmt, als in anderen. Derzeit ist das der Fall. Seit der 40. KW wurden dem RKI insgesamt 174 laborbestätigte Influenzafälle gemeldet.
    Diese Werte sind sehr niedrig, da im Vorjahr zur gleichen Zeit, das achtfache an Fällen vermeldet wurde.
    Nach dem Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza wurden in der 49. KW insgesamt nur 164 Proben aus Sentinel-Praxen eingeschickt, von denen keine einzige positiv auf Influenza-Viren getestet wurde.
    Die Gründe hierfür könnten tatsächlich in der Einhaltung der AHA- Regeln vermutet werden. Das ist weder komisch, noch unlogisch und bedarf noch weniger eines Kopfstandes, um es zu verstehen. Es beweist vielmehr, dass sich mit Vernunft und Verantwortungsgefühl viel erreichen lässt .

  • 13
    10
    MuellerF
    23.12.2020

    "Über welche überirdischen Verbindungen verfügen Regierungen, die uns normalen Sterblichen nicht zur Verfügung stehen?
    Wie kann man jetzt schon wissen, was in ein paar Wochen ist?"

    Mit 100%iger Sicherheit wissen kann man es nicht.
    Man kann aber Rückschlüsse auf das zukünftige Infektionsgeschehen daraus ziehen, was man bereits über das Virus und dessen Ausbreitungswege weiß.
    Das nennt man Empirie & Logik - überirdische Verbindungen sind dafür nicht nötig.

  • 13
    13
    fischer1
    23.12.2020

    Kretzschmar-Regierung in der Pflicht!!!! Dass es überhaupt so eine zweite Welle gibt, ist doch neben anderen Faktoren dem erbärmlichen Versagen der Regierung, insbesondere in den Pflegeheime zu verdanken. Hier wurde es versäumt mit allen Maßnahmen (z. B. tägl. Tests aller Mitarbeiter und Besucher sowie der Alten) die Heime als exorbitante Hotspots einzudämen. Auch der Schutz der 60- bis 80-Jährigen, wurde nicht wirklich ernst genommen, so dass die Fallzahlen entsprechend raketenhaft stiegen. Der "kleine" Lockdown kam viel zu spät, ist nur Stückwerk!! So das es jetzt zu diesen erhöhten Sterbefällen zwangsläufig kommen muss. Im Oktober 14 Tage die komplette Wirtschaftp/Leben mit einem knallharten Lockdown einzudämen, nicht nur einige wenige Zweige wie Hotels und Gaststätten, Kunst und Sport, Einzelhandel, davon sind Experten überzeugt, hätte uns geholfen. Jetz von einer 3. Coronah-Welle zu sprechen und die Schuld den Bürgern zu geben, beweist Kretzschmars Regierungsversagen komplett...

  • 31
    17
    censor
    22.12.2020

    Komischerweise warnt auch der Österreichische Bundeskanzler Kurz schon vor einer 3. Welle im Januar, die bis März geht.
    Über welche überirdischen Verbindungen verfügen Regierungen, die uns normalen Sterblichen nicht zur Verfügung stehen?

    Wie kann man jetzt schon wissen, was in ein paar Wochen ist? Die Grippeepidemie des Jahres 2020 brach Anfang März völlig überraschend in sich zusammen und lässt sich seitdem von Corona vertreten. Viren gehen ihren eigenen Gesetzen nach. Sie kommen und gehen - und offenbar interessieren sie sich nicht im Geringsten für die Kopfstände, welche der Mensch zu ihrer Bekämpfung vollführt.

    Schon jetzt die Schuld dafür auf die Menschen im Land abzuwälzen, falls es zu weiteren Infektionswellen kommt, halte ich für unangemessen angesichts der Tatsache, dass die Maßnahmen der Regierung offenbar nicht tauglich sind und man auch nicht weiß, was man sonst unternehmen soll.

  • 53
    5
    nnamhelyor
    22.12.2020

    1. Welle, 2. Welle, Dauerwelle. Kretschmer sieht fertig aus.

    Die Risikogruppen waren frühzeitig bekannt. Die mit Abstand meisten Todesfälle gab und gibt es aus Alten- u. Pflegeheimen heraus. Diese frühzeitig mit entsprechenden Maßnahmen zu schützen wäre die Hauptaufgabe der Verantwortlichen gewesen. Auch den "lauen" Sommer hätte man gut dazu nutzen können sich auf den Herbst vorzubereiten, dann wäre jetzt einiges einfacher. Stattdessen hat man wieder mal durch Nichtstun geglänzt. Aber immerhin verteilt man JETZT! Schutzmasken an gefährdete Bevölkerungsgruppen.

    Und nun scheint das dringlichste Problem zu sein Wer Was Wann Wo und Wie verkaufen darf. Kretschmer sieht fertig aus!

  • 29
    15
    Echo1
    22.12.2020

    Das junge Leute an Corona oder mit Corona sterben, ist die absolute Ausnahme.
    Das sind nach wie vor die über 80jährigen mit schweren anderen Krankheiten. Das sind wohl 90 % der Toten. Und da kann man Altenpfleger fragen, dass war schon immer so, dass die meisten Alten zum Jahrswechsel, Winterzeit eine Infektion bekamen und oft starben.
    Folgendes habe ich zu den Krankenhäusern gehört:

    Zwischen dem 21.7.2020 und dem 21.11.2020 wurde der Bestand an Intensivbetten in Deutschland von 32.000 auf 28.000 abgebaut.
    Ob das stimmt? Weiss da einer was?
    Das wäre ja ein Skandal in Vorbereitung auf die Grippezeit.

  • 37
    53
    Kellmar
    22.12.2020

    "Wir haben Lockerung und mehr geht nicht"

    Wenn ich sehe wer alles draußen rumrennt und mit welcher Selbstverständlichkeit die Ausgangsbeschränkung missachtet wird, kommt mir die Galle hoch. Da geht noch viel mehr, wenn Sie mich fragen und zwar am Punkt konsequentes durchsetzen von Maßnahmen. Wir haben eine Verordnung, die de facto nicht umgesetzt wird, weil es viel zu wenig kontrolliert wird. Man fragt sich wo die ganzen Polizeihundertschaften sind? Bei Demos und Fußball eher nicht.

  • 48
    12
    Bär53
    22.12.2020

    @mittelständlich: Was nicht verboten ist, ist erlaubt und alles, was erlaubt ist, muss ich unbedingt machen. Bitte zuerst den eigenen Verstand gebrauchen!
    Ich meine, wenn mir mein Arzt eine gesunde Lebensweise empfiehlt und mir von bestimmten Genussmitteln abrät, ist das kein Verbot, niemand wird mich bestrafen, wenn ich mich nicht dran halte, es kann bloß sein, dass der Tag kommt, an dem ich meine Ignoranz bereuen werde.

    In diesem Sinne.

  • 47
    16
    LukeSkywalker
    22.12.2020

    erst vor Hysterie warnen(17.12.) und dann Panik verbreiten = für mich Heuchlerei

  • 35
    14
    lax123
    22.12.2020

    Hauptsache die Schulen machen wieder auf. Das Schuljahr ist sowieso schon zum Abschreiben, das wird nicht wieder aufgeholt. Meine Prognose - alles dicht bis März

  • 16
    29
    LukeSkywalker
    22.12.2020

    jaja er hat HALT SEHR VIEL NICHTwissen ist hjanicht umsonst auf diesem Posten

  • 46
    53
    440214
    22.12.2020

    @Dickkopf
    Genau wie Sie scheinen sehr viele zu denken. Verluste Materiell, Gesundheit oder Leben - so lange es nicht mich betrifft ... oder werden Sie auch noch so argumentieren, wenn es Frau Dickkopf oder Mamma Dickkopf oder den Dickkopf persönlich betrifft?

  • 65
    61
    Dickkopf100
    22.12.2020

    Was soll denn noch kommen? Alle einsperren und aus der Luft zweimal in der Woche Brot und Fett in die Höfe werfen? Wir haben den Lockdown und mehr geht nicht, Punkt. Wir werden mit dem Virus leben müssen, ob wir nun wollen oder nicht. Bis mal die Impfung in Gang kommt und der Großteil durchgeimpft ist wird auch ein schlappes Jahr ins Land gehen. Bis dahin werden wir mit Verlusten rechnen müssen. Traurig, aber wahr.

  • 81
    27
    Mittelständisch
    22.12.2020

    Also das liest sich für:
    Wir erlauben euch über die Feiertage einiges, wollen aber eigentlich das ihr davon kein Gebrauch macht.

    Ach und sollten die Zahlen nach Weihnachten wieder hoch gehen, haben wir auch gleich schuldige - IHR! und nicht ich.

    Bleibt die Frage:
    Wenn ich davon ausgehe das etwas nicht funktioniert, warum lasse ich es dann zu? Ist das so eine Art Überdruckventil, weil man Angst hat der Kessel könnte sonst platzen?

  • 74
    18
    774029
    22.12.2020

    Um von einer dritten Welle zu sprechen, müsste die zweite erst einmal deutlich abflachen. Aber wenn die Regierung von solchen Szenarien ausgeht, warum wird dann nicht rechtzeitig und konsequent gegengesteuert und stattdessen die Maßnahmen für drei Tage gelockert???

  • 103
    99
    mops0106
    22.12.2020

    "Vor uns liegen die härtesten zehn Wochen der Pandemie", sagte Kretschmer bei einer Pressekonferenz am Dienstagmittag in Dresden. Vom 10. bis 15 Januar werde sich zeigen, wie groß die Welle aufgrund der Infektionen werde, die auf die Feiertagsbesuche zurückgehen."
    Hier wird meiner Meinung nach schon wieder die Schuld auf die Bevölkerung abgeschoben u. eine noch längere Stilllegung? angekündigt. Nur zu, alles, was noch existent ist in Wirtschaft, Kultur etc. endgültig vernichten. Es ist Winter. Von KW 40 bis KW 20 wird es mehr "Fälle" geben. Schützt die kranken alten Menschen in den Heimen, die 90% der Sterbefälle ausmachen, endlich flächendeckend. Ausreichend Schutzmasken, regelmäßige Schnelltests für (auch ambulante) Pflegekräfte, Bewohner, Besucher. Im Heim unseres SchwieVa klappt das ganz gut. Auch wenn wir es vielleicht nicht gerne hören: Die in den Heimen lebenden Menschen sind multimorbide und/oder hochbetagt. Am Ende steht immer der Tod. Lasst die Anderen endlich wieder leben.

  • 106
    12
    Lesemuffel
    22.12.2020

    Ich rechne auch mit einem Fortgang der Infektionsentwicklung. Erst gegen Ende zu März/April wird das Infektionsgeschehen auch bei diesem Virus wie jedes Jahr etwas schwächer. Verschwinden wird es nie.