Kretschmer wirbt für bundesweiten Busreiseverkehr

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer setzt sich für einen bundesweiten Neustart des Bundesreiseverkehrs ein. Durch die Corona-Krise seien Busunternehmer in großer Not, sagte der CDU-Politiker am Rande von Protesten der Branche am Mittwoch in Dresden. Die Unternehmer hätten sich viele Gedanken beispielsweise über Hygienekonzepte gemacht. In Sachsen dürfen vom 6. Juni an wieder Busreisen stattfinden. «Nun geht es darum, dass es auch in anderen Bundesländern die Möglichkeit gibt», sagte Kretschmer.

Mit einem Korso aus rund 50 Bussen hatte die Branche am Mittwoch in der Stadt und vor der Dresdner Staatskanzlei für staatliche Hilfen und eine deutschlandweite Freigabe des Busreiseverkehrs demonstriert. Schwerpunkt der Proteste war Berlin mit rund 300 Reisebussen. Neben Dresden waren zudem Aktionen in Düsseldorf, Mainz, Kiel, Stuttgart und Wiesbaden geplant.

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