Kretschmer zu Sachsengespräch in Chemnitz

Chemnitz (dpa/sn) - Drei Tage nach dem Aufmarsch rechter Kräfte in Chemnitz hat die rechtspopulistische Bewegung Pro Chemnitz erneut zu einer Demonstration aufgerufen. Wie die Stadt am Dienstag bestätigte, wurde eine Kundgebung am Stadion für 500 Personen angemeldet.

Anlass für die Demonstration ist der Besuch von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zum so genannten Sachsengespräch. Der Regierungschef und die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) haben Menschen der Stadt zu einer Diskussionsrunde in die Räume der Arena eingeladen.

Pro Chemnitz ist seit 2014 mit drei Abgeordneten im Stadtrat vertreten. Auf ihrer Facebook-Seite rief die Bewegung zur Demonstration auf.

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1Kommentare
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  • 8
    0
    Letsop
    29.08.2018

    Schwer vorstellbar, dass derartige Gesprächsformate zur Lösung des Problems beitragen könnten.
    Solche Foren dienen mehr der Beweihräucherung der Politik und sind natürlich diesbezüglich propagandistisch angelegt.

    Wenn die Politik tatsächlich vorhat, etwas zu ändern, dann soll sie dem Volk klar und deutlich sagen, was und wie sie es machen möchte. Mittlerweile ist aber auch das schwierig geworden, weil inzwischen viel Vertrauen in die Politik verloren gegangen ist.



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