Küsschen für Raubkätzchen Zivon?

Zwei kleine Amurleoparden-Zwillinge sind im Zoo Leipzig getauft worden. Einer von beiden hat eine prominente Patin.

Leipzig.

Mit etwas Wasser sind im Zoo Leipzig die kleinen Amurleoparden-Zwillinge getauft worden. Bei der Zeremonie hielt Kim Fisher eine Kelle mit Taufwasser. Die MDR-Riverboat-Moderatorin übernahm zugleich die Patenschaft für den kleinen Zivon. Sein Name bedeutet auf Deutsch "der Lebendige". Sein Zwillingsbruder wurde auf Akeno getauft, zu Deutsch "leuchtendes Feld".

Die zwei Raubtierjungen wurden am 22. April dieses Jahres geboren. Zoofans waren aufgerufen, Namensvorschläge für das Zwillingspaar abzugeben. Rund 1700 Vorschläge waren für die Brüder eingegangen. Daraus wählte der Zoo fünf Namenspaare aus. Für diese konnte am Mittwoch bis Mitternacht abgestimmt werden. Die Gewinnernamen setzten sich am Ende mit nur fünf Stimmen Vorsprung durch.

Knapp dahinter lagen Yerik und Yasuo ("Geschenk Gottes" und "der Friedliche"). Für den zweiten kleinen Leoparden Akeno übernahm Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig, die Patenschaft. Sie ist zugleich Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos.

In ihrem natürlichen Lebensraum leben Schätzungen der Roten Liste zufolge nur noch etwa 50 Amurleoparden. Auch in menschlicher Obhut seien sie selten vertreten: 216 Exemplare seien weltweit im internationalen Zoo-Informationssystem erfasst, teilt die Leipziger Einrichtung mit.

Gemeinsam mit der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF Deutschland hat der sächsische Zoo im vergangenen Jahr das Team Leopard Leipzig gegründet. Die Gruppe engagiert sich für den Erhalt von Amur- und Schneeleoparden im Zoo wie auch in deren natürlichem Lebensraum. (dpa/sane)

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