Kultusminister Piwarz: "Schulen sind vergleichsweise sichere Orte"

"Wechselunterricht" hält der Kultusminister für eine Notlösung. Für weiteren Präsenzunterricht scheint auch ein neues Zwischenergebnis der sächsischen Schulstudie zu sprechen.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    2
    Steuerzahler
    24.11.2020

    Und die Hamburger Schule mit den um die 100 Infektionsfällen ist mit Sicherheit Einzelfall? Meine Erfahrungen mit einem familiären Coronafall besagen, dass man weder der Statistik noch den Maßnahmen der Zuständigen trauen kann und dass das Dunkelfeld der Infektionen mit Sicherheit maßgeblich höher ist.

  • 3
    4
    Echo1
    24.11.2020

    @Knasterbart gutes Hinterfragen. Kinder brauchen die Schule. Den gemeinsamen Unterricht. Und die Freizeitaktivitäten brauchen sie. Spielen die Profis Fussball, sollten dass die Kinder auch tun. Alles ohne Maske. Die Profis machen es auch so. Keine Unterschiede.

  • 14
    3
    Knasterbart
    24.11.2020

    Die Empfehlungen des RKI bezüglich der Schulen bei hohen Inzidenzwerten sind meiner Meinung nach: Kontakte minimieren, Abstände, Hygieneregeln.
    Sowas würde in der Konsequenz tatsächlich eine Klassenteilung, versetzten Unterricht, teilweises „Homeschooling“ bedeuten.
    Diesen „Plan B“ gibt es offensichtlich (nicht nur) in Sachsen nicht. Mag sein, dass die Statistik solche Schritte als überflüssig erscheinen lässt.
    Dann ergibt sich jedoch die Frage, warum diverse Freizeitaktivitäten (Sport, Musik, Kunst) für Schülerinnen und Schüler nicht stattfinden. Ich halte diese Aktivitäten für ebenso lebenswichtig wie die Kultusminister den Präsenzunterricht.

  • 3
    8
    Echo1
    24.11.2020

    @Kerstin1258 "Wir schließen daraus, dass die Ansteckungsgefahr an Schulen eher überschätzt wird", sagte der Chefarzt der Passauer Kinderklinik, Professor Matthias Keller, der "Passauer Neuen Presse"

    Viele Politiker hören auf diese Ärzte und diese Studien nicht. Und einige Bürger auch nicht.
    Da kann ich nur sagen, keine Panik auf der Titanic.

  • 5
    1
    saxon1965
    24.11.2020

    Nur immer munter unreflektiert der Politik Glauben schenken, selbst wissenschaftliche Studien und Fakten leugnen, wie es sich für einen staatstreuen Bürger gehört.
    https://www.praxisvita.de/studie-doch-keine-hohe-dunkelziffer-unter-kindern-19349.html
    Finger weg von den Kindereinrichtungen und Schulen. Schützt die Pädagogen so gut es geht, gebt diesen wirkungsvolle Masken und testet lieber diese systemrelevanten Bürger anstelle von Fußballmillionären.

  • 15
    3
    Kerstin1258
    24.11.2020

    Frei nach Churchill soll man nur der Statistik glauben, die man selbst gefälscht hat. Im übertragenen Sinn heißt das, jede(r) wird sich auf die Studie berufen, die ihr (ihm) nützt. Studie hin oder her, es zeigt sich, dass die Politik es versäumt hat, sich auf die jetzige Situation vorzubereiten. Die zunehmenden (Teil-) Schulschließungen sprechen nicht für die Argumenration des Ministers. Ganz abgesehen davon, dass vorsätzlich mögliche Infektionen / Erkrankungen des ohnehin überalterten Lehrpersonals in Kauf genommen werden.

  • 13
    5
    1907859
    24.11.2020

    Was für ein Drama. Wie erstaunt man doch dann in den Schulen immer ist wenn das Gesundheitsamt doch die Türen schließt.

    Wir haben wirklich aus dem ersten Lockdown nichts gelernt. So scheint doch ein zumindest geteilter Unterricht wenigstens ein Licht am Ende des Tunnels zu sein. Die Schulen die den ganzen Sommer lang geschlafen haben und sich dann im Winter wundern, dass nun doch wieder homeschooling angesagt ist waren die ersten die geschlossen haben. Und man höre und staune, für diesen Fall nicht vorbereitet waren.

    Die Kinder sitzen mit nichts zuhause. Das wenige Material was man bekommt wird weder ausgewertet, benotet oder sonst wie wertgeschätzt. Nein viel schlimmer noch die Zeiträume der Schließungen werden einfach ignoriert. Ungefestigtes Wissen hart benotet. Seht zu wie ihr weiterkommt.

    Herr Piwarz, was gerade an den Schulen abläuft ist unterste Kanone. Bringen Sie Ihre Amtsträger unter Kontrolle und auf einen gemeinsamen Weg anstatt lange Pressetermine zu geben!