Landesärztekammer: Lebendspende wichtige Art der Organspende

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Dresden (dpa/sn) - Im vergangenen Jahr wurden 24 Anträge auf Lebendspenden bei der Sächsischen Landesärztekammer (Slaek) eingereicht, vier weniger als 2019. Diese stabile Zahl zeige, «wie wichtig diese Art der Organspende für viele Menschen ist», wie die Kammer am Freitag, zum Tag der Organspende mitteilte. Dabei wollten elf Mal ein Elternteil für sein Kind und acht Mal ein Ehegatte für den Partner spenden. Auch eine Mutter und eine Schwester sollten Organe von Angehörigen erhalten, ein Mann wollte für den Schwiegersohn und zwei Frauen für Lebenspartner und Freund spenden.

Eine Kommission der Landesärztekammer prüft, ob die Spende tatsächlich freiwillig ist und Anhaltspunkte für Organhandel vorliegen. Rechtliche Basis ist das Transplantationsgesetz. Der potenzielle Spender muss entweder Verwandter ersten oder zweiten Grades, Lebenspartner oder in Ausnahmefällen ein sehr enger Freund des Empfängers sein.

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