Landeswahlausschuss: Beschwerden zu Direktkandidaten

Kamenz (dpa/sn) - Der Landeswahlausschuss Sachsens will heute in Kamenz Beschwerden im Zusammenhang mit der Landtagswahl am 1. September behandeln. Konkret geht es um Wahlvorschläge zu Kandidaten für ein Direktmandat, die nicht zugelassen wurden. Der Ausschuss steht derzeit im Fokus, weil er zuletzt wegen formaler Mängel nur die ersten 18 der 61 Plätze auf der Landesliste der AfD für gültig erklärt hatte. Da es in sozialen Medien Drohungen gab, sollen die öffentlichen Sitzungen des Gremiums nun unter Polizeischutz stattfinden. Die AfD hatte am Mittwoch Verfassungsbeschwerde wegen der Nichtzulassung der 43 Kandidaten angekündigt. Um diesen Fall geht es bei der Sitzung in Kamenz heute aber nicht.

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