Landkreis Görlitz will Ämter in Görlitz zusammenziehen

Görlitz (dpa/sn) - Der Landkreis Görlitz will seine Verwaltung weiter in der Kreisstadt Görlitz konzentrieren. Darüber soll der Kreistag im März informiert werden, wie der Beigeordnete Thomas Gampe am Montag sagte. «Wir wollen einen Verwaltungscampus errichten und nochmals 350 Arbeitsplätze schaffen. Die Zusammenlegung ist besser für die Arbeit der Mitarbeiter, der Bürger und auch der Verwaltung», sagte Gampe.

Der Kreis plant, acht Altbauten zu sanieren und sie mit Neubauten zu verbinden. Der bereits vorhandene Landratsamtsneubau an der Bahnhofsstraße soll integriert werden. In die neuen Gebäude sollen zum Beispiel das Jobcenter sowie das Umwelt- und Vermessungsamt einziehen. 24 Millionen Euro sind vorläufig für diese Maßnahme geplant. Stimmen die Kreisräte der Erweiterung zu, soll ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden. Mit dem Umbau könnte 2019 mit Hilfe von Fördermitteln begonnen werden.

Die ersten Kollegen könnten 2022 in das neue Quartier einziehen. Veränderung bedeutet das für die fünf Außenstellen. «Die Ansprechpartner für die Bevölkerung bleiben vor Ort», sagte Gampe. Künftig sollen am Standort Görlitz über 700 Mitarbeiter beschäftigt sein. Derzeit arbeiten dort 350 Beschäftigte. Insgesamt beschäftigt die Kreisverwaltung Görlitz 1500 Mitarbeiter. 

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