Landtag beschließt Prüfung des Straßenausbaus in der Lausitz

Dresden (dpa/sn) - Der sächsische Landtag hat am Donnerstag eine Prüfung der Machbarkeit des Straßenneubaus in Nord-Süd-Richtung in der Lausitz beschlossen. Damit wurde ein koalitionsübergreifender Antrag von CDU und SPD angenommen. Konkret geht es um die Verlängerung der Bundesstraße 178n von der A4 Görlitz-Dresden bei Weißenberg (Landkreis Bautzen) bis zur «Spreewaldautobahn» A15 in Brandenburg. Die Verbesserung der Infrastruktur soll den Strukturwandel in der Lausitz unterstützen. «Die Lausitz braucht eine wirtschaftliche Zukunft», sagte Frank Heidan, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. «Dazu zählen auch die entsprechenden Verkehrsanbindungen wie die Nord-Süd-Richtung.»

Von der Opposition kam Kritik. «Anstatt sich umfassend mit der Verkehrsinfrastruktur zu befassen, beschränken sich CDU und SPD ausschließlich auf den Bau einer einzigen Straße», kritisierte Katja Meier von den Grünen. Das Wirtschaftsministerium hat bereits vor einiger Zeit das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt.

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