Laster kracht auf A9 am Stauende in drei Laster

Tonnenschwere Fahrzeuge verkeilen sich ineinander. Für zwei Menschen kommt bei dem Unfall an einer Baustelle jede Hilfe zu spät. Den Rettern bietet sich auf der A9 ein Bild des Grauens. Auch ein Hubschrauber kommt zum Einsatz.

Leipzig/Halle (dpa) - Bei einem schweren Unfall mit vier Lastwagen sind auf der Autobahn 9 (Berlin-München) bei Leipzig zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen wurden verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch weiter mitteilte, war ein Lastwagen gegen 8.50 Uhr aus bisher unbekannter Ursache in Höhe der Autobahnausfahrt Wiedemar an einer Tagesbaustelle auf ein Stauende aufgefahren. Das Fahrzeug krachte in drei im Stau stehende Lastwagen. Bei dem Aufprall wurden zwei Insassen des Lasters, der den Unfall verursacht hatte, so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort starben. Die Identität der beiden Toten war noch nicht geklärt.

«Die Fahrzeuge hatten sich ineinander verkeilt», sagte ein Polizeisprecher. Menschen seien in Fahrzeugen eingeklemmt worden. Fahrzeugteile und Ladungen landeten auf der Fahrbahn und im Straßengraben. Durch die Wucht des Aufpralls wurden in den Lastwagen drei Menschen im Alter von 42, 52 und 63 Jahren verletzt, zwei davon schwer. Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte waren den Angaben nach schnell am Unfallort. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Die Autobahn war wegen der komplizierten Rettungs- und Bergungsarbeiten in Richtung Berlin voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von rund 800 000 Euro. Der Verkehr, so auch in Richtung des Flughafens Leipzig/Halle, wurde über die Bundesstraße 100 umgeleitet. Es bildeten sich Staus.

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