Lehrer kündigen Protestaktion vor dem Landtag an

Dresden (dpa/sn) - Lehrer aus Sachsen haben für kommenden Mittwoch vor dem Landtag in Dresden eine Protestaktion angekündigt. Sie richtet sich gegen das von der schwarz-roten Regierung geplante Maßnahmepaket gegen Lehrermangel. Aus Sicht der Gewerkschaften ist das gut 213 Millionen Euro teure Vorhaben unzureichend. Der Lehrerverband hat eine Mitgliederbefragung angesetzt. Bereist vor deren Abschluss stehe fest, dass die beabsichtigen Maßnahmen deutlich unter den Erwartungen der Lehrerschaft liegen, teilte der Verband am Freitag mit. CDU-Fraktionschef Frank Kupfer äußerte am Donnerstag Unverständnis über die Haltung der Gewerkschaften.

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2Kommentare
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  • 3
    0
    Sieb
    05.11.2016

    Der Generalsekretär der Sachsen-CDU, Michael Kretschmer, antwortet auf die Frage der FP, wie er sächsischen Eltern erklären könne, warum zunehmend Seiteneinsteiger ihre Kinder in den Schulen unterrichten: "Die Gründe dafür sind vielfältig. ... Wir erleben unglaublich motivierte Menschen, die sich dieser neuen Herausforderung stellen. Sie werden berufsbegleitend in Pädagogik und Didaktik qualifiziert." Wenn man davon absieht, dass die "Qualifizierung" aus einem Schnellbesohlungskurs besteht, der ein mehrjähriges Hochschulstudium ersetzen soll, der Seiteneinsteiger sofort ins Haifischbecken Schule geworfen wird und sich die CDU darauf verlässt, dass er von den nicht ausgelasteten, altgedienten Lehrern tatkräftig unterstützt wird, sind die Gründe für eine völlig verfehlte Personalpolitik in Sachsens Bildung in der Tat vielfältig: Sie heißen: Rößler, Flath, Wöller, Kurth und vor allem Unland.

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    04.11.2016

    Werter Herr Kupfer, wie wäre es, wenn Sie ihr Unverständnis ob der LEhrerforderungen, statt hier in der Zeitung, mal in einem der Lehrerzimmer zum Ausdruck bringen?



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