Leicht steigende Tendenz zur Blutspende

Dresden (dpa) - Bei leicht steigender Tendenz zur Blutspende ist das solidarische Blutspendesystem in Sachsen weiter durch den demografischen Wandel gefährdet. Der Verlust aktiver Spender aus Altersgründen kann nicht ausgeglichen werden, sagt die Sprecherin des DRK-Blutspendendienstes Nord-Ost, Kerstin Schweiger, zum Weltblutspendertag (14. Juni). Es fehlen die Jungen und das Potenzial insgesamt ist nach wie vor nur zu einem Zehntel ausgeschöpft. Dabei könnten auch Menschen im mittleren Alter noch 20 oder 30 Jahre Blut abgeben. Laut Schweiger liegt die Zahl der Vollblutspenden im Freistaat bei 165 000 pro Jahr, pro Tag werden aktuell rund 650 Spenden benötigt - für Operationen und Patienten ohne andere Überlebenschance.

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