Leipziger Zoo: Veränderungen in der Elefantenherde

Ein acht Monate alter Elefantenbulle stirbt. Nun soll die Herde verändert werden. An der Elefantenzucht will der Leipziger Zoo aber festhalten.

Leipzig (dpa/sn) - Im Leipziger Zoo soll die Elefantenherde in den kommenden Wochen verändert werden. Was genau geplant ist, wollte Zoodirektor Jörg Junhold am Donnerstag nicht sagen. Zunächst warteten die Tierpfleger auf ein neues Elefantenbaby - für die erstgebärende Elefantenkuh Rani könnte es Anfang Februar so weit sein. «Wir haben mal das Glück verdient bei den Elefanten», sagte Junhold.

Das acht Monate alte Elefanten-Jungtier Ben Long musste im September vergangenen Jahres eingeschläfert werden. «Wir haben den Kampf nicht gewonnen leider», sagte Junhold. Durch den kleinen Elefantenbullen sei aber die Sozialkompetenz der restlichen Herde gestärkt geworden, so der Zoodirektor. An der Elefantenzucht wolle der Zoo Leipzig weiterhin festhalten.

Insgesamt zählte der Leipziger Zoo 2019 nach Angaben Junholds etwa 1,8 Millionen Besucher. Das seien 100 000 mehr als geplant und knapp 100 000 mehr als 2018. In den vergangenen 20 Jahren seien es rund 32 Millionen Besucher gewesen. In dem Zeitraum wurden laut Junhold etwa 200 Millionen Euro in die Umgestaltung der Anlage investiert. Davon sei etwa ein Drittel über Zuschüsse finanziert gewesen, der Rest über Kredite und eigene Mittel des Zoos. 2021 ist die Eröffnung des umgebauten Aquariums geplant, im Frühjahr diesen Jahres soll der Bau des Feuerland-Areals beginnen.

Mit Blick auf das Feuer im Affenhaus in Krefeld in der Silvesternacht sagte Junhold, dass der Leipziger Zoo seine Unterstützung angeboten habe.

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