Linke: Viele können sich FFP2-Masken nicht leisten

Dresden (dpa/sn) - Die Linke fürchtet bei einer möglichen Einführung einer FFP2-Maskenpflicht im Handel und im öffentlichen Nahverkehr eine Benachteiligung für Teile der Bevölkerung. «Viele Menschen können sich FFP2-Masken nicht leisten und würden durch die Einführung der Tragepflicht diskriminiert», sagte Linke-Abgeordnete Susanne Schaper am Mittwoch. «Wie sollen Menschen mit geringem Einkommen die etwa vier Euro pro Maske stemmen, zumal häufiges Wechseln nötig ist, wenn die Maske ihre Schutzwirkung behalten soll?», fragte sie. Eine FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen sei daher nur realistisch, wenn die Masken kostenlos abgegeben werden, sagte Schaper.

 

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte am Dienstag angekündigt, über eine verpflichtende Einführung von FFP2-Masken im Einzelhandel und im Nahverkehr nachzudenken. In Bayern war eine solche Regelung am gleichen Tag beschlossen worden. In Sachsen gilt eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken bisher nur für Pflegeheime. Die Linke begrüßte prinzipiell die Regelung für Pflegeheime, forderte die Regierung jedoch dazu auf, die Masken kostenlos und in ausreichender Stückzahl für den Besuch von Angehörigen zur Verfügung zu stellen.

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55 Kommentare
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  • 1
    1
    Fresto
    15.01.2021

    @malleo warum haben Sie dann nicht woanders gekauft? Es gibt derzeit genug.
    @nordlicht das gilt für Menschen über 60.
    Die Kosten dürfte für 95% der Leute kein Problem darstellen, wer sie nur ab und zu braucht kann sie auch länger nutzen. Aber FFP2 ist nicht die Lösung. Wer keine normalen Masken aufsetzt nimmt auch keine FFP2. Und die sind komplizierter zu handeln, damit sie wirken. Wichtiger wäre z.B., dass auch hinter Plexiglasscheiben Maske getragen wird, wenn die nicht großflächig den Raum abteilen, und Halstücher aus Kunstfasern zu verbieten, die auch kaum wirken. Eine normale Baumwollmaske sollte es doch mindestens sein!

  • 5
    5
    ralf66
    15.01.2021

    @Ich 1966, dummes Zeug, immer nur die Hartzer oder Bedürftige zu erwähnen die sich das nicht leisten können, der durchschnittliche Beschäftigte hat durchaus auch finanzielle Verpflichtungen monatlich zu stemmen, die Mehrausgaben nicht zulassen und das übrigens selber ohne Zuschüsse und Almosen vom Amt!
    Das wird auch als Beschäftigter teuer die Masken ca. 3x wechseln am Tag sind 15 Euro weg, bei zwei Personen macht zusammen 30 Euro pro Tag, bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das 600 Euro, geht's noch???

  • 2
    1
    nordlicht
    15.01.2021

    Es wurde doch im Dezember angekündigt, dass im Januar von den Krankenkassen Gutscheine, zweimal für je 6 Stück FFP2 Masken, verschickt werden mit der Post. Man hört gar nichts mehr diesbezüglich.

  • 4
    5
    Malleo
    15.01.2021

    FFP2 müssen, bevor diese verteilt werden können, erst einmal verfügbar sein!
    Heute teilt mir ein Unternehmer mit: keine einzige FFP2 mehr im Lager!

  • 1
    6
    Ich1966
    15.01.2021

    Wenn du denkst dann denkst du
    nur du denkst ein Mädchen kann
    das nicht.

    Richtig!
    Ein Harzt4ler, Aufstockungsrentner oder ein Grundsicherungsempfänger
    mit Schwerbehindertenausweis wird
    sich eine FFP2 Maske nicht kaufen eher leisten können mit dem Budget.

    Ich gehöre mit zu der genannten Sp ezie soll heisen 80-90% der Produk
    te die ich habe kommen aus dem Ausland und das zu 100% China,Fr ance,Italien,Schweden,Polen usw.


    Was jedoch am allerschönsten ist ist das diese Gruppe mit herbeigeführt der Bremser der Deutsche Wirtschaft ist und die Bremser dadurch bei dies em Wetter irgendwann auf der Felge fahren.

    Verstehen Sie Spaß!?