LWB investiert in Wohnungen in Leipzig

Wohnraum wird teurer. Um dagegen was zu machen, setzt die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) auf Neubauten - mit Mietpreisbindung.

Leipzig (dpa/sn) - Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) investiert in Neubauten. In drei neuen Wohnanlagen sollen 353 Wohnungen entstehen - davon 151 Sozialwohnungen, sagte Geschäftsführerin Iris Wolke-Haupt am Mittwoch in Leipzig.

Für weitere Neubauten warte das kommunale Unternehmen noch auf Förderzusagen des Freistaats, dort sollen insgesamt nochmal mehr als 400 mietpreisgebundene Wohnungen entstehen. Auch in den kommenden Jahren soll gebaut werden. «Das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum ist die zentrale Herausforderung in dieser Stadt», sagte die Baubürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Dorothee Dubrau (parteilos).

Eine wirtschaftliche Stabilität sei Voraussetzung für die Investitionen, sagte Ute Schäfer, die andere Geschäftsführerin des Unternehmens. Die LWB erzielte im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn von 9,9 Millionen Euro. Das seien neun Prozentpunkte mehr als 2017. «Wir brauchen den Eigenanteil, um investieren zu können», sagte Schäfer.

Die Zahl der Wohnungen der Gesellschaft stieg von Ende 2017 bis Ende des 2018 um 136 auf 35 304. Wolke-Haupt führte das vor allem auf Ankäufe zurück. Die Nettokaltmiete stieg in dem Zeitraum um 1,7 Prozent auf durchschnittlich 5,23 Euro pro Quadratmeter. 2019 werde der Mietpreis auf 5,34 Euro pro Quadratmeter steigen. Trotz des Anstiegs liegen die LWB-Wohnungen damit unter dem städtischen Durchschnitt von derzeit 5,88 Euro pro Quadratmeter. Etwa 440 Menschen waren 2018 bei dem Unternehmen beschäftigt.

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