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Sachsen
Magdeburg bleibt Schlusslicht: 0:1 gegen Paderborn

Magdeburg macht gegen Paderborn ein gutes Spiel, scheitert aber an seiner Chancenverwertung. Dazu macht die Abwehr einen Fehler zu viel und ermöglicht den Gästen das Führungstor.

Magdeburg.

Zweitligist 1. FC Magdeburg bleibt weiter das Schlusslicht. Gegen den SC Paderborn unterlagen die Elbestädter mit 0:1 (0:1). Sebastian Klaas (9.) erzielte vor 21.654 Zuschauern den einzigen Treffer der Partie. Mit sieben Punkten hat der FCM nun vier Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze.

"Wir müssen uns nicht alles schönreden, aber ich glaube nicht, dass wir heute wie ein letzter Platz gespielt haben. Wir waren gut im Spiel, haben Platz eins bespielt und ja, am Ende hat wieder das Tor gefehlt", sagte FCM-Torhüter Dominik Reimann.

Die erste Gegnerchance sitzt gleich

Trainer Petrik Sander krempelte seine Startelf ordentlich um: Sechs neue Spieler standen im Vergleich zum Bochum-Spiel auf dem Platz - defensiv gezwungenermaßen, offensiv unter anderem durch die Gelbsperre von Baris Atik. Magdeburg begann wie gegen Bochum schwungvoll, doch die Gäste trafen das Tor. Nach einem einfachen langen Ball kam der Ball zu Klaas, der per abgefälschtem Volleyschuss traf.

Damit lief das Spiel in den für Magdeburg leidvoll gewohnten Bahnen - Magdeburg mühte sich, Paderborn konnte auf Konter lauern. Magdeburg kam nur selten in die Box und hatte Pech, dass ein Handelfmeter nach VAR-Eingriff zurückgenommen wurde (29.). Die erspielten Chancen vergab Magdeburg allerdings teils kläglich, Ghrieb etwa schoss aus drei Metern übers Tor (39.).

Reimann hält Magdeburg im Spiel

Gleich nach Wiederanpfiff hielt Reimann seine Farben im Spiel, parierte stark gegen Nick Bätzner (47.). Auf der Gegenseite köpfte Silas Gnaka (52.) knapp am Tor vorbei. Paderborn wurde aber deutlich aktiver als über weite Strecken der ersten Halbzeit. Das schränkte auch die Magdeburger in ihrem Angriffsspiel ein, die aber dennoch weiter auf den Ausgleich drängten. Magdeburg blieb aber am Ende zu ungenau oder wurde geblockt.

Magdeburgs Kernprobleme bleiben auch unter Sander ungelöst: In der Abwehr reicht schon ein Schnitzer für ein Gegentor, im Angriff eine Vielzahl an Chancen nicht zum Tor. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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