Verletzter von Eisenbahnstraße: Ermittlungen dauern an

Leipzig (dpa/sn) - Nach dem Fund eines Schwerverletzten auf der Leipziger Eisenbahnstraße sind die Kriminalisten weiterhin vor Ort. «Die Ermittlungen werden weitergeführt und die Erkenntnisse zusammengefasst», sagte eine Polizeisprecherin am Freitag, ohne Details zu nennen. Am Donnerstag wurde auf der Eisenbahnstraße in Leipzig ein 57-jähriger Mann mit Verletzungen im Halsbereich gefunden. Etwa eine Stunde zuvor sollen laut Zeugenangaben Schüsse in Höhe Ecke Hermann-Liebmann-Straße gefallen sein. Ob es einen Zusammenhang gebe, sei Gegenstand der Ermittlungen, hieß es. In der Gegend sollten am Freitag verstärkt Streifen unterwegs sein.

Anfang November 2018 war in der Gegend eine Waffenverbotszone eingerichtet worden. Rund um die Leipziger Eisenbahnstraße, die etwa wegen Rockerkriminalität in die Schlagzeilen geriet, dürfen keine Messer, Hammer, Äxte, Schlagstöcke, Reizgas oder Schreckschusspistolen getragen werden. Die Polizei darf verdachtsunabhängig kontrollieren.


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