Mathe-Abitur: Notenschnitt etwa wie in den Vorjahren

Dresden (dpa/sn) - Trotz der Beschwerden nach den diesjährigen Abiturprüfungen ähneln die Mathe-Noten der sächsischen Schüler im Schnitt denen der vergangenen Jahre. «Im Leistungskurs haben die Schüler sogar besonders gute Ergebnisse erzielt», teilte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Dienstag mit.

Der Notendurchschnitt in Mathematik-Leistungskursen lag demnach dieses Jahr bei 2,5 - im Vergleich zu einem Gesamtschnitt von 2,6, wenn man die Ergebnisse seit 2013 betrachtet. In den Grundkurs-Prüfungen lag der Notendurchschnitt dieses Jahr bei 3,0. In den vergangenen sieben Jahrgängen bekamen die Schüler durchschnittlich die Note 2,9 eingetragen.

Nach dem diesjährigen Mathe-Abi hatte es eine Welle der Kritik wegen angeblich zu schweren Aufgaben gegeben. Schülerpetitionen im Internet wurden von Tausenden unterzeichnet. In Sachsen unterstützten etwa 2500 Menschen entsprechende Petitionen. Beim Kultusministerium seien aber keine konkreten Beschwerden von Schülern und Lehrern eingegangen, so ein Sprecher.

«Ich rate in Zukunft zu mehr Gelassenheit», kritisierte Piwarz die Aufregung. Er bedauere, dass Hamburg, Bremen sowie das Saarland die Bewertungen nachträglich korrigierten. Die Vergleichbarkeit, die durch einen Aufgabenpool angestrebt worden war, sei damit nicht mehr gegeben. «Ein Zentralabitur rückt so in weite Ferne», sagte der Kultusminister.

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