MDR: Auf Beitragsplus angewiesen

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Ohne Erhöhung sieht Sender 350 Stellen bedroht

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1212 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 3
    1
    OlafF
    15.09.2020

    Für mich stellt sich eine andere Frage? Warum soll ich gezwungenermaßen für etwas zahlen, was immer teurer, langweiliger, uninteressanter und unkritischer wird. Zumal immer weniger fernsehen und die Einschaltquoten im Gegensatz zu den Gehältern der Intendanten sinken.

  • 4
    1
    RingsOfSaturn
    15.09.2020

    Ich konkretisiere mal meine Frage:

    Wenn bei geringer Erhöhung einige Stellen und bei keiner Erhöhung viele Stellen eingespart werden müssen, stellt sich mir die Frage: warum?

    Dann müsste es doch eine ziemlich hohe Kostensteigerung geben oder gegeben haben, wenn der Status quo zum nicht unerheblichen Stellenabbau führt?

    Diese Informationen zu recherchieren und mit anzugeben hätte ich mir von @FP gewünscht.

  • 4
    1
    Zeitungss
    15.09.2020

    Nee Lesemuffel, det jeht nu wirklich nich. Nach dem jetzigen Prinzip bleiben die Gagen und Posten erhalten, es kommt nur irgendwann unten kein mehr Programm heraus. So unterschiedlich funktioniert heute "Markwirtschaft" und der aufgeschlossene Bürger sollte das nötige Verständnis aufbringen.
    Frage: Was ist in nächster Zeit noch an SB zu erwarten? ÖR und Landtag haben sich gerade zu Wort gemeldet, was ist noch offen???

  • 6
    2
    Progress
    15.09.2020

    Nein, nicht auf Beitragsplus angewiesen. Wie in der Wirtschaft sonst auch, Kosten senken, Personal einsparen. Vielleicht Mal die ab Gehälter der Manager, Indentandin ua. prüfen, ob da etwas an Anpassung nach unten sozialverträglich wäre.

  • 7
    2
    OlafF
    15.09.2020

    Vorschlag: Die Programmdirektoren in Rente schicken, den Versorgungsauftrag auf das ör-staatsferne Objektive beschränken und den Unterhaltungsanteil wettbewerbsmäßig dem privaten Medienmarkt anpassen. Die freiwerdenden Arbeitskräfte für die eingesparten Gebüreneinnahmen umschulen im Gesundheits, Pflege und Bildungssektor. Der verbleibende Anteil findet eventuell Jobs bei den alternativen Medien.

  • 11
    0
    Freigeist14
    15.09.2020

    Deluxe@meine Eltern , 81 und 84 Jahre alt , beschweren sich über diese Programmgestaltung . Rentner sein heißt nicht , Schlagersendungen mit Bernhard Brink , Hornbein-alte Kessel Buntes - Mitschnitte oder seichte Krimis sehenswert zu finden . Wer hindert die Programmplaner denn , 20:15 Uhr einen anständigen Spielfilm - bezahlt von GEZ-Gebühren- senden ?

  • 12
    0
    Deluxe
    15.09.2020

    @Freigeist14
    Es kommt äußerst selten vor - aber diesmal verstehe ich Sie nicht. Der Samstagabend im MDR ist doch Woche um Woche genau auf dieses ältere Publikum zugeschnitten mit all der volkstümlichen Musi und den Schlagerbarden. Es ist doch im Abendprogramm am Wochenende ein einziges Gedudel - oder nicht?

    Wo ist da die Ignoranz oder gar die Unverschämtheit?

    Ich empfinde die Wochenend-Programmgestaltung eher als Unverschämtheit gegenüber jüngeren Zuschauern. An den Abenden freitags, sonnabends und sonntags nur Schlagergedudel bis zum Abwinken mit Moderatoren der Marke "Omas Lieblings-Schwiegersohn" und tagsüber Fußball der unteren Ligen über Stunden.

    Unter Ausgewogenheit stelle ich mir für meinen monatlichen Zwangsbeitrag etwas anderes vor. In der Woche sieht das deutlich besser aus - aber wenn die arbeitende Bevölkerung mal Zeit hat (an den Wochenenden) gibt es ein reines Seniorenprogramm.

    Um ehrlich zu sein:
    Der einzige Grund, warum ich bisher ohne zu murren die Gebühren bezahle sind die öffentlich-rechtlichen Mediatheken, in denen man unabhängig vom Programm immer etwas findet und sich die wenigen interessanten Sendungen aussuchen kann.

    Unabhängig davon, daß bei der Verwaltung der Rundfunkgebühren gerade beim MDR gehörig viel schiefläuft, die linke Hand nicht weiß was die rechte tut und man sich trotz regelmäßiger Zahlung schneller in Pfändung oder auch Schufa wiederfindet als gedacht. Das hat teilweise geradezu mafiöse Strukturen, nach meiner persönlichen, sehr unangenehmen Erfahrung. Systematisch nicht erreichbare Telefonnummern sind nur ein Aspekt. Daß man Wohnortwechsel trotz mehrfacher schriftlicher Mitteilung ignoriert und für jede Wohnung ein neues Beitragskonto eröffnet, ohne das alte zu streichen, ein weiterer. Plötzlich für mehrere Beitragskonten zahlungspflichtig zu sein, obwohl man sich ordnungsgemäß umgemeldet hat und nur in einem Haushalt lebt, macht richtig Spaß. Besonders weil selbst anwaltliche Schreiben nicht zur Kenntnis genommen, sondern statt dessen Gerichtsbeschlüsse erwirkt werden. Selbst erlebt - kein Spaß. Man ist völlig schuldlos, muß aber alles ausbaden.

    Alles in allem:
    Die Rundfunkgebühr und ihre Eintreiber sind nach meinem Eindruck ein Staat im Staate, jeglicher Kontrolle entzogen und mit eigener juristischer Relevanz. Und das finde ich äußerst fragwürdig.

    Ich bin für Abschaffung der Rundfunkgebühr und die Finanzierung des ö/r-Rundfunks ausschließlich aus Steuermitteln. Das wäre auch gerechter, besonders für den ärmeren Teil der Bevölkerung, der die selbe Zwangsgebühr zahlt wie die Millionäre.

  • 9
    1
    klapa
    15.09.2020

    Auch hier sollten allein, wie in der Marktwirtscht üblich, die von den ÖR erbrachte Leistung und Qualität entscheiden und nichts Anderes.

    Und danach müsste der Zwangsbeitrag eigentlich gesenkt werden.

    Unnütze personelle Aufblähung ist Misswirtsschaft des Managements, wofür nicht der Bürger, sondern der Verursacher zu zahlen hat.

  • 7
    3
    Freigeist14
    15.09.2020

    Die Programmgestaltung zum Samstagabend kann man im MDR als Unverschämtheit und Ignoranz gegenüber älteren Zuschauern einordnen . Ob sich Frau Wille einen Spaß daraus macht Zuschauer für dumm zu verkaufen ?

  • 16
    4
    Tifi
    15.09.2020

    Tja, die politische Erziehung der Bevölkerung ist halt nicht für lau zu haben. Ich hätte eine Einsparidee! Da die Wiederholung der Kern des Programms ist, warum nicht auch einfach die "Aktuelle Kamera " als Nachrichtensendung bringen ? Die paar Differenzen kann man mit Texteinblendungen sicher "erklären " .

  • 13
    2
    vonVorn
    15.09.2020

    Nennt man so etwas nicht Erpressung?

  • 16
    2
    RingsOfSaturn
    14.09.2020

    @FP: hier wären ein paar mehr Details zu den Zahlen interessant gewesen: warum existiert so eine hohe Einsparnotwendigkeit wenn sich am Beitrag nichts ändern sollte? Bei der Anzahl der Stellen scheint es ja nicht gerade um peanuts zu gehen...