Mehr als 7500 Menschen demonstrieren für Toleranz

Die Veranstalter waren mit der Auftaktveranstaltung sehr zufrieden. Ihre Erwartungen wurden übertroffen.

Leipzig (dpa/sn) - Mehr als 7500 Menschen haben nach Veranstalter-Angaben am Samstag in Leipzig gegen Rassismus und Ausgrenzung demonstriert. Aufgerufen hatte das Bündnis #unteilbar, das von 300 Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und Einzelpersonen getragen wird. Das Bündnis hatte zunächst mit 5000 Teilnehmern gerechnet. «Unsere Erwartungen sind übertroffen worden», sagte Sprecher Felix Müller. Die Polizei wollte keine Angaben über die Zahl der Teilnehmer machen.

Die Demonstranten führten Transparente und Banner mit der Aufschrift «Solidarität statt Ausgrenzung» mit sich. «Für ein offenes Land mit freien Menschen» - unter diesem Banner seien die Menschen 1989 in Leipzig auf die Straßen gegangen, so die Veranstalter. Diese Botschaft habe bis heute nicht an Relevanz verloren.

So marschierten die Teilnehmer vom Augustusplatz um den Leipziger Ring bis zum Clara-Zetkin-Park. Dort ging am Abend die Abschlussveranstaltung über die Bühne. Nach Auskunft des Bündnisses bildete Leipzig den Auftakt für weitere Aktionen in diesem Jahr. So sollen Demonstrationen am 24. August in Dresden und im Oktober in Berlin stattfinden.

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