Mehr Corona-Neuinfektionen in Sachsen als zuletzt

Mit einer Lockerung der Corona-Einschränkungen wurden auch steigende Infektionszahlen angenommen. In Sachsen sind sie in den letzten beiden Tagen wieder leicht nach oben gegangen. Doch die Dynamik des Anstieges ist noch nicht so wie zu Beginn der Krise.

Dresden (dpa/sn) - Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen in Sachsen hat am Mittwoch und Donnerstag etwas deutlicher zugenommen als in den Tagen zuvor. Wie das Gesundheitsministerium in Dresden mitteilte, stieg die Anzahl der Infizierten am Donnerstag um 21 auf nunmehr 5194 Fälle. Am Mittwoch lag das Plus bei 31. Zudem gab es zwei weitere Todesfälle. Damit sind seit Auftreten der ersten Infektion im Freistaat am 2. März insgesamt 202 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Im Vergleich zum Vortag kamen zwei neue Todesfälle in den Landkreisen Bautzen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge hinzu.

Etwa 4620 der positiv getesteten Personen sind wieder genesen, wie es hieß. Die Zahl sei aber ein Schätzwert. Der Anteil der Verstorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle liegt weiter bei 3,9 Prozent. Am stärksten in nach wie vor der Landkreis Zwickau betroffen, hier gab es bisher 852 Infektionen und 47 Tote. Keine Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden meldeten am Donnerstag die drei Großstädte Chemnitz, Dresden und Leipzig sowie die Landkreise Erzgebirge, Görlitz, Leipzig, Meißen, Mittelsachsen und Nordsachsen. Der größte Anstieg bei neuen Infektionen wurde im Landkreis Bautzen mit sieben Fällen registriert.

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