Mein Freund, der Baum

Der Stadtbaum und der Baum am Wegesrand - sie sind bedroht. Innerhalb von sieben Jahren gab es in Sachsen 38.000 Bäume weniger an den Land- und Bundesstraßen. Für die Innenstädte fehlt eine solche Übersicht. Aber auch hier regiert oft der Kahlschlag. Was auch am Baum-ab-Gesetz liegt.

16Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    Interessierte
    17.04.2019

    Der Chemnitzer Reiner Amme sieht genau hin, wenn's um Bäume geht ...
    ( was hatte er da denn zu dem gesunden und gefällten Baum im Stadthallenpark gesagt ?

  • 2
    1
    Tauchsieder
    15.04.2019

    Wir bauen auf und reißen nieder, so haben wir Arbeit immer wieder. Oder anders gesagt, die Einen bauens(pflanzen) auf und die Anderen setzen sich mit dem Ar... drauf.

  • 2
    7
    Blackadder
    14.04.2019

    @DrHDL: Soweit ich mitbekommen habe, haben die Chemnitzer Grünen grade das Projekt Chemnitz blüht auf gestartet, in welchem 3000 Bäume gepflanzt werden.

  • 7
    2
    DrHDL
    14.04.2019

    Leider sind auch die Chemnitzer Grünen, insbesondere in Person ihres Bürgermeisters Stötzer, nicht gegen einschlägige Begehrlichkeiten resistent, siehe
    https://www.freiepresse.de/chemnitz/baumfaellung-an-dresdner-strasse-stoesst-auf-unverstaendnis-artikel10472019.
    Wie kann man einen über 150 Jahre alten Baum - sicher war er der älteste Straßenbaum der Kulturhauptstadt dieser Region - in Nacht und Nebel einfach so fällen lassen, ohne Alternativen zuzulassen? So eine Respektlosigkeit!
    Und ich frage mich, wofür eigentlich die Schüler "auf die Straße" gehen. Sie sollten ab sofort vor dem fraglichen, mächtigen Baumstumpf demonstrieren!

  • 4
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    Steuerzahler
    06.02.2019

    Warum sind z. B. auf städtischem Grund die Bäume an der ehemaligen Kaserne Chemnitzer- Ecke Wolgograder Straße verschwunden. Wenn das kein Kahlschlag war! War da einfach nur zu viel Laub im Wege?

  • 4
    3
    SimpleMan
    29.01.2019

    @Malleo Danke. Hatte zu flüchtig gelesen ;-) Aber ich weiß nicht, ob ich es gut finde, wenn der Status von vor 2010 wieder Gesetz werden würde. Als Grundstückseigentümer möchte man weitestgehend selber entscheiden, wie man sein Grundstück pflegt. Auf der anderen Seite fällt mir schon auf, dass leichtfertig, weil unbürokratisch, im Stadtgebiet Bäume gefällt werden. Es verschwindet damit auch ein Stück Lebensqualität. Ich glaube, man sollte den § 19 sächsisches Naturschutzgesetz enger fassen und besonders den 1 m Umfang verringern oder auf schnell wachsende Baumarten beschränken.

  • 3
    2
    Interessierte
    29.01.2019

    Sächsisches Baum-ab-Gesetz
    Kommunen gehen davon aus, dass es einen unkontrollierten Verlust von Stadtgrün gibt ...
    Der BUND will das Baum-ab-Gesetz mit seinen Folgen nicht weiter hinnehmen und hat deshalb eine Petition zur Rücknahme des Gesetzes gestartet. Die gesammelten Unterschriften werden am 26. August 2014 dem Petitionsausschuss übergeben
    ( das war 2014 , was ist denn daraus geworden ?????
    http://www.arboristik.de/baumschutz_bund_sachsen.html

    Schönen Tag noch ...

  • 3
    0
    Malleo
    29.01.2019

    SimpleMan
    Sächs. Naturschutzges. Parag.19 Abs.2 Baum- ab-Gesetz

  • 4
    3
    Interessierte
    29.01.2019

    Hier sieht man das , wie die Stumpen stehen ….
    Aber den Osten kann man ja ´ausrauben` und im Westen macht man die Städte zu grünen Städten ´wunderschön`....

    https://www.bund-leipzig.de/themen-und-projekte/naturschutz/baumschutz/baum-ab-gesetz/
    -
    http://archiv.bund-leipzig.de/fileadmin/bundgruppen/bcmsrgleipzig/Fotos/Themen_und_Projekte/Naturschutz/Baumfotos/Vortrag_Das_saechsische_Baum_ab_Gesetz.pdf

  • 5
    4
    Interessierte
    29.01.2019

    Wo war denn der Herr Amme die letzten 5-10 Jahre , wo sämtliche Pappeln und viele andere Bäume gefällt wurden und die ´blühenden` Sträucher / Frühjahrsblüher auf 30-40-50 cm zurück geschnitten wurden und nun nur noch verholzte Stumpen in der gesamten Stadt stehen , wie kürzlich erst wieder neben dem Imbiss Tietz -PP …

    Und was sagt er denn zu den neuerlichen Plänen ´dieser` Stadt , wo sämtliche Bäume im Stadtinneren gefällt werden sollten und die Plätze bebaut werden sollen , und damit das CO² für uns Bürger verloren geht und somit auch der Blickpunkt/Hingucker für das Auge , sprich ´blühende Landschaften` , was das Leben in einer Stadt erst einmal liebenswert macht ...

    Die Stadt Chemnitz hätte sich mit dem Erbe aus DDR-Zeiten
    lieber als "Grüne Hauptstadt Europas" bewerben sollen , das wäre besser gewesen als der Titel zur "Kulturhauptstadt" https://de.wikipedia.org/wiki/Umwelthauptstadt_Europas

    Die Industriestadt Essen hat das gemacht :
    https://ec.europa.eu/environment/efe/themes/welcome-essen-european-green-capital-2017_de
    https://www.derwesten.de/staedte/essen/umweltverbaende-essen-hat-sich-den-titel-gruene-hauptstadt-erschummelt-id212860959.html

    Und Hamburg auch :
    http://ec.europa.eu/environment/europeangreencapital/wp-content/uploads/2011/04/Hamburg_DE_LowResolution_DE-new1.pdf

  • 3
    4
    SimpleMan
    29.01.2019

    @Malleo " ... zurück zur Gesetzesregelung vor 2010. ..." Welche Gesetze meinen Sie denn?

  • 4
    3
    Steuerzahler
    29.01.2019

    Leider hat man bei der Debatte das Gefühl, dass vor allem diejenigen sich für die Bäume stark machen, die eben nicht in der Verantwortung stehen, also kein Grundstück oder keinen Wald haben und denen die daraus resultierenden Probleme „Wurst“ sind. Schon allein die frühere Praxis und die Probleme und Schikanen der Verwaltung bei der Beantragung von Fällgenehmigungen hält viele Leute davon ab, Bäume zu pflanzen. Über das Eigentum anderer lässt sich halt leicht reden und entscheiden. Jeder Grundstücksbesitzer ist interessiert, sein Grundstück zu gestalten und zu begrünen. Er muss aber auch das Recht haben, daran etwas zu ändern und Belastungen zu reduzieren.

  • 4
    1
    Rossauer
    29.01.2019

    Da kann ich Malleo nur beipflichten. In Dresden hat sich gezeigt das nur der Komerz zählt.

  • 10
    4
    Malleo
    28.01.2019

    Größten Respekt für all jene Menschen, die sich mit Augenmaß und sehr guten Argumenten, die jeder vernünftige Mensch nachvollziehen kann, für den Erhalt und die Neupflanzung von Bäumen einsetzen.
    Ein erster Schritt wurde auch aufgezeigt- zurück zur Gesetzesregelung vor 2010.
    Was hindert die Staatsregierung daran, die doch so nah am Grundrechtsträger ist und alles verstanden hat, das zu tun?
    Wenn es schon einmal nicht um Brüsseler Gesetzesergüsse wie Datenschutz- oder Transportverordnungen geht- selbst da ist man nicht in der Lage, einfachen Menschenverstand walten zu lassen.
    Es macht aber offenbar viel mehr Spaß in hyperventilierten und oft von selbsternannten Experten gespickten Runden, deren Inkompetenz nach wenigen Worten erkennbar ist, über politisch(!) manifestierte und scheinbar in Stein gemeißelte Grenzwerte (Richtwerte sind medizinisch begründet) zu philosophieren als mit einem Federstrich das Baum-ab-Gesetz zu kippen!
    Wenn dann noch über fehlendes Geld zur Erlangung eines Überblickes der vor-nach-Situation in 2010 als Begründung genannt wird, weshalb man sich diesen Überblick nicht schaffen konnte, setzt langsam Schnappatmung ein!
    Wieviel Geld kostete wohl die Kunstschneeaktion 2018 und 2019 beim Event in Dresden?
    Meine Eltern gaben mir einen Rat, im Leben einen Baum zu pflanzen, ein Kind zu zeugen und ein Haus zu bauen.
    Für unsere beiden Enkeltöchter haben wir je einen Baum in Zwickau und Veitshöchheim gepflanzt.

  • 17
    2
    575042
    28.01.2019

    Wenn es um den Schutz von Gehölze geht, sollte man sich zuallererst die großflächige Abholzerei beim Staatsbetrieb Sachsenforst und in den Kommunalwäldern (z.B. im Leipziger Auwald) besonders kritisch ansehen. Auch die staatliche Initiative zur Erschließung der letzten alten Baumbestände in den kleinen Bauernwäldern (neudeutsch "Cluster Holz") ist kein Beitrag für den Gehölzschutz im Speziellen und dem Naturschutz im Allgemeinen. Dagegen sind die Baumfällungen im Innenbereich der sprichwörtliche "Klacks", auch wenn diese natürlich von vielen Menschen im städtischen Raum eher wahrgenommen werden als die Abholzungen im ländlichen Raum.

  • 14
    2
    Einspruch
    28.01.2019

    Was gibt es denn schöneres, als einen alten Baum, der Wind und Wetter trotzt und so richtig schön urig aussieht. Ich kann die Abholzerei auch nicht verstehen.



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