Messerattacke aus Eifersucht: Prozess gegen 44-Jährigen

Dresden (dpa/sn) - Knapp zehn Monate nach der tödlichen Messerattacke auf einen Mann in Dresden muss sich ein 44-Jähriger verantworten. Der Prozess gegen den Mann wegen Totschlags beginnt nach Angaben des Landgerichts am kommenden Dienstag. Er soll am 24. Oktober 2017 im Treppenhaus eines Plattenbaus im Stadtteil Gorbitz aus Eifersucht einen deutschen Bekannten seiner Ex-Lebensgefährtin niedergestochen haben. Der 35-Jährige starb drei Tage später im Krankenhaus, die mindestens drei Stiche hatten große Blutgefäße verletzt.

Der zunächst flüchtige Tatverdächtige, ein Tunesier, wurde knapp eine Woche später mit Hilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung in einer Wohnung in der Südvorstadt gefasst und ist in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kam er 1999 als Asylbewerber nach Deutschland, hat eine Duldung und arbeitete als Schweißer. Für den Prozess gegen ihn hat das Gericht insgesamt elf Verhandlungstage bis Mitte November terminiert.

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