Milbradt: Wie 2002 rasche Hochwasserhilfen des Bundes nötig

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Dresden (dpa/sn) - Sachsens früherer Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) erwartet von der Bundesregierung schnelle Hilfe für die von der Hochwasser-Katastrophe getroffenen Bundesländer. Zugleich bittet er die Bevölkerung in Sachsen, den betroffenen Menschen zu helfen.

«Die Verantwortlichen auf Bundesebene sollten schnell entsprechende Maßnahmen für die betroffene Bevölkerung, ihre Gemeinden und ihre Bundesländer ergreifen, so, wie es damals vor 19 Jahren auch zu unseren Gunsten geschehen ist», sagte Milbradt der «Sächsischen Zeitung» (Freitag).

Sachsen war 2002, wenige Wochen vor der Bundestagswahl, durch eine große Flut schwer geschädigt worden. Damals war Milbradt Regierungschef. Der Bund hatte ein Milliarden-Hilfsprogramm aufgelegt.

Zugleich forderte Milbradt die sächsische Bevölkerung auf, jetzt etwas von der Hilfe und Solidarität zurückzugeben, die der Freistaat damals aus dem Westen Deutschlands erhalten hatte. Die westlichen Bundesländer hätten Sachsen damals Tausende Helfer geschickt. Er hoffe, dass die Sachsen nun bereit seien, etwas davon zurückzugeben. «Dazu sollten unsere Hilfsorganisationen und die damals betroffenen Gemeinden und Bundesländer schnell zu Spenden aufrufen, um den Sachsen die Möglichkeit zu geben, den jetzt in Westdeutschland betroffenen Mitbürgern zu helfen und Solidarität zu zeigen.»

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