Mimenbühne Dresden stellt Spielbetrieb ein

Dresden (dpa/sn) - Dresden verliert seine wichtigste Institution für Pantomime. Die Mimenbühne Dresden unter Intendant Ralf Herzog stellt den Spielbetrieb ein, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Beim Pantomime- und Theaterfestival im November zeigt das Ensemble zum letzten Mal seine Künste und löst sich danach auf. «Die Kraft ist zu Ende, die Finanzen sind es auch», begründete Herzog die Entscheidung, die das Ensemble in den letzten Monaten und sogar Jahren immer wieder abgewogen hat.

«Zu wenige Besucher finden den Weg zu uns. Wir müssten viel stärker in die Werbung investieren, aber dafür fehlen die Mittel - weil die Besucher fehlen und wir finanziell nicht gefördert werden», erklärte Herzog. Man habe sich mehrfach im Dresdner Rathaus bemüht, aber keine Förderung erhalten. Auf das Festival habe das keine Auswirkungen. Im Gegensatz zum ganzjährigen Spielbetrieb sei es förderfähig und damit wirtschaftlich abgesichert. Dieses Jahr erwarten die Organisatoren vom 8. bis 11. November auch Ensembles aus Russland und Frankreich.

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