Ministerin warnt vor Lehrer-Engpass ab 2016/17

Zum neuen Schuljahr stellt Sachsen 1100 neue Lehrer ein - darunter viele Seiteneinsteiger. Trotzdem sind 36 Stellen noch unbesetzt.

6Kommentare

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    gelöschter Nutzer
    19.09.2015

    Natürlich ist das Schuljahr reibungslos angelaufen - was soll Kolln. (und Jung-CDU-Mitglied) Kurth auch anderes sagen? Ausfallstatistiken werden von Sachsens Schulen ja erst sechs(!) Wochen nach Schuljahrsstart abgefragt!
    So stimmt für unserer Kultus-Bürakraten natürlich die Welt.
    Das an der (Mittel-)Schule meiner Tochter seit Schuljahresstart ganz Fächer nicht unterrichtet werden (also ausfallen), weil keine Lehrerstunden da sind, ist da eher nebensächlich.

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    vomdorf
    11.09.2015

    das problem ist wahrscheinlich, dass man zwar gut im reden sein muss, wenn man in die politik will, aber rechnen können nicht unbedingt notwendig ist. die lehrerverbände haben schon seit mindestens 15 jahren mit anderen zahlen jongliert und genau vor dem dilemma gewarnt, das heute da ist: es gibt zu wenige lehrer. wenn welche ausgebildet werden wollen sie in den städten/ ballungsräumen bleiben oder sie gehen in andere bundesländer, in denen sie verbeamtet werden. viele der lehrerstudenten wollen mit erziehung nichts am hut haben, sondern wissen vemitteln. deshalb wollen sie vorrangig an gymnasien unterrichten. an oberschulen wollen nur wenige und an grundschulen auch nicht unbedingt. in den nächsten jahren wird das mit dem lehrermangel noch viel schlimmer, denn es werden viel mehr in rente gehen, als es absolventen gibt. und wie gesagt, von den absolventen bleibt nicht jeder in sachsen....

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    PeKa
    11.09.2015

    Warnen nützt nichts! Dagegen etwas tun, lautet das Gebot der Stunde!

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    Attila
    10.09.2015

    finnas, wie alt sind Sie? Das gab es alles schon mal, in der DDR nämlich. Dort wußte man ganz genau, wie viele Schüler es gibt, wie viele davon das Abi machen und wie viele Lehrer man dafür braucht. Das hat zwar bestens funktioniert, war aber bekanntlich menschenverachtend (hüstel).
    Heute ist das anders, heute sind wir in der freischwebenden Phase der kreativ-selbstadaptierenden Schulpolitik, die dem Bedarf stets um ein bis zwei "Schweinezyklen" hinterherhinkt. Und nicht zu vergessen, die heutigen "Bildungs"-Politiker sind oftmals selbst Opfer der vorangegangenen "Bildungspolitik", woher sollen die noch rechnen können? Für die sind die Lehrer nur Manövriermasse, die man sich gegenseitig abjagt oder endlagert. Daß kaum einer noch Lehrer werden will, ist verständlich.

  • 4
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    finnas
    23.08.2015

    Ich verstehe die Probleme, die es immer wieder gibt, eigentlich nicht. Jedes Kind wird bei der Geburt registriert und damit kann man auf Jahre hinaus die Zahl der Schüler
    berechnen und den Bedarf an Lehrern. Man könnte auf Jahre im Vorraus sagen, wann wieviel Lehrer benötigt werden, wann wieviel Lehrer neu eingestellt werden müssen. Das würde jungen Leuten auch die Entscheidung erleichtern, ob sie Lehrer werden oder nicht, weil sie sich besser ausrechnen können, ob sie einmal einen Job bekommen.
    Dazu gehört aber eine stabile Schulpolitik, von der wir weit entfernt sind.
    Nun gibt es natürlich Bevölkerungsfluktiuationen, die nicht exakt voraus gesagt werden können. Hätten wir nicht den unseligen Föderalismus in der Schulpolitik, wäre das aber kein Problem.

  • 4
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    Frohnau
    20.08.2015

    Hiersind die Zweifel der rot-grünen Traumtänzer ja wirklich mal angebracht
    Wenn die Ministerin die Zeichen der Zeit schon selbst nicht richtig erfasst was soll dann mit den anderen "Analphabeten" werden?

    Glück auf !



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