Ministerin wirbt für modernes Gleichstellungsgesetz

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Staatsministerin Petra Köpping (SPD) hat eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am gesellschaftlichen Leben angemahnt. Ein modernes Gleichstellungsgesetz sei dringend erforderlich, sagte sie am Dienstag im Landtag. Gleichzeitig versuchte sie, Vorbehalte zu entkräften: Ein solches Gesetz richte sich nicht gegen Männer, sondern sei eines für Parität. Köpping verwies darauf, dass derzeit nur ein Drittel der Landtagsabgeordneten weiblich sind. In den Kreistagen und Gemeinderäten liege der Frauenanteil bei 21, bei Bürgermeistern bei 14 Prozent. Zuvor hatte der Landtag unter anderem über Pro und Contra einer Quote debattiert.

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