Mit Messer durch City gelaufen: Mann ist in Psychiatrie

Dresden (dpa/sn) - Der 23-jährige Mann, der gestern mit einem langen Messer in der Dresdner Innenstadt für Aufregung gesorgt hatte, ist in der Psychiatrie. Das teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Bislang gebe es keine weiteren Erklärungen zum Verhalten des Afghanen, so der Sprecher weiter. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe es nicht. Das Verhalten sei nach derzeitigem Kenntnisstand voraussichtlich nicht strafbar, sagte Oberstaatsanwalt Lorenz Haase am Freitag. Möglicherweise liege aber eine Ordnungswidrigkeit vor.

Der Asylbewerber war nach Polizeiangaben zunächst in einer Sprachschule nahe des Hauptbahnhofs erschienen und anschließend in die Fußgängerzone gelaufen. Dabei hatte er ein Küchenmesser bei sich, dessen Klinge etwa 25 Zentimeter lang war. Er soll nach Angaben von Passanten arabische Worte ausgerufen haben, eine Zeugin will «Allahu akbar» (Gott ist groß) gehört haben. Der Mann attackierte niemanden mit dem Messer. Zwei Passanten wählten den Notruf.

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