Müller-Rosentritt will FDP-Chef in Sachsen werden

Chemnitz .

Der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Müller-Rosentritt will sächsischer FDP-Vorsitzender werden. Das kündigte er auf Facebook an. Auch nach dem gescheiterten Einzug in den Landtag sei eine liberale Stimme in der Gesellschaft gerade jetzt "besonders notwendig", schreibt er. Es bestehe eine "große Nachfrage" nach einer Partei, "die die Werte der Humanität groß schreibt und trotzdem auf die Einhaltung von Regeln setzt".

Müller-Rosentritt will die FDP modernisieren. Die Partei müsse attraktiver für Frauen werden und alle Altersschichten ansprechen, heißt es in seinem Facebook-Post. Meinungsvielfalt müsse man als Bereicherung verstehen.

Die sächsische FDP wählt am 2. November einen neuen Parteivorstand. Der alte um den bisherigen Landesvorsitzenden Holger Zastrow war nach der Landtagswahl zurückgetreten. Die FDP war mit 4,5 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. (kok)

 

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