Mutmaßlicher Kindesentführer und -vergewaltiger vor Gericht

Leipzig (dpa/sn) - Ein Mann, der eine Zwölfjährige entführt und vergewaltigt haben soll, steht seit Dienstag vor dem Leipziger Landgericht. Wegen der besonderen Schutzbedürftigkeit des minderjährigen Opfers wurde die Öffentlichkeit gleich zu Beginn des Prozesses von der Verhandlung ausgeschlossen. Erst zur Urteilsverkündung sollen Besucher wieder zugelassen werden.

Dem 36 Jahre alten Angeklagten wird vorgeworfen, das Kind im Juni in einem eigens präparierten Transporter verschleppt und anschließend vergewaltigt zu haben. Dem Mädchen gelang es noch, per Handy einen Notruf abzusetzen. Es blieb drei Stunden in der Gewalt des Täters, bevor die Polizei das Fahrzeug in Sachsen-Anhalt stoppte und das Mädchen befreite. Die genauen Umstände des Verbrechens halten die Ermittler unter Verschluss. Bis zum 6. Dezember sind drei Prozesstage angesetzt.

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