Nach Corona-Protesten vor Kretschmers Grundstück: Ministerpräsident erhält moralische Unterstützung

Die Landespolitik zeigt sich empört über den Protest von Coronaleugnern am Privathaus des Ministerpräsidenten.

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1818 Kommentare
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  • 6
    8
    Juri
    15.01.2021

    1899824 - hören Sie auf mit Ihrem Gesappel.
    Lassen Sie sich ein paar einfache, von jedem Menschen zu leistenden Hilfsarbeiten für die Altenpflege zeigen. Ziehen Sie sich danach einen Schutzanzug drüber und machen einen Dienst, besser noch mehrere, in einem Seniorenheim. Vielleicht dürfen Sie sogar als Hilfskraft einmal mit Nachtdienst tun. Wenn dann in einer Nacht 5 Menschen sterben, die anderen 100 aber auch ihre Hilfe benötigen, dann möchte ich sehen, ob sie nachfolgend immer noch Ihr neunmal kluges Gegacker loslassen.
    Hingehen, Alter, Krankheit, Schmerz und Sterben erleben und dann erneut oder überhaupt erst einmal nachdenken. Dann werden Sie wahrscheinlich ganz schnell auch auf die Frage stoßen: Warum wird das so ewig nicht besser? Eine Antwort könnte sein: Weil es zu viele gibt, die diese Krankheit immer noch in die Kategorie Schnupfen einordnen. Ob Coronaleugner, richtige oder falsche Maßnahmen, alles nur Gerede aus der Distanz. Hören Sie auf damit.

  • 14
    13
    1899824
    13.01.2021

    Maresch, Es gibt keine Coronaleugner! Es gibt aber Menschen, die die Maßnahmen des Coronawahnsinns kritisieren. Die Bezeichnung Coronaleugner ist eine Erfindung der Meanstremmedien. Vielleicht sollten sie sich mal informieren.

  • 8
    5
    KTreppil
    12.01.2021

    Um das nochmals klar zu stellen, ich finde es keinesfalls berechtigt oder richtig, dass das Privathaus des MP belagert wurde und verurteile die Verwendung jeglicher verfassungsfeindlicher Symbolik. Das es zu so etwas überhaupt kommt, ist aber Ergebnis der Spaltung unserer Gesellschaft, die die Politik selbst die letzten Jahre voran getrieben hat und dem Ohnmachtsgefühl, was derzeit vermittelt wird. Die Politiker "verhängen ", hne, dass die Bevölkerung irgendwie Möglichkeiten der Mitsprache bekommt. Mit Mitsprache meine ich z.b. die Einbeziehung oder Anhörung von Gewerkschaften, Interessenvertretungen o.ä. demokratischer Organisationen vor diversen Entscheidungen. Natürlich nicht bei Gefahr im Verzug, aber dennoch gab und gibt es Möglichkeiten der Einbeziehung. Vielleicht wäre so sogar die eine oder andere notwendige Entscheidung eher geraten worden. Praktiziert wird momentan eine Basta-Politik, kritische Stimmen sind "Gebrabbel" und wundert sich über derartige Reaktionen u. Aktionen.

  • 13
    8
    Gegs
    12.01.2021

    Kretschmer selbst versucht immer, mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Er duckt sich nicht weg. Er hat auch betont, dass er sich nicht bedroht gefühlt hat. Verteidigt haben ihn seine politischen Gegner.

    Wäre er, insbesondere vor der letzten Landtagswahl, nicht derart zur Kommunikation gewillt gewesen, hätte Sachsen jetzt wahrscheinlich einen Ministerpräsidenten der AfD. Da hätte man nur sagen können: Gute Nacht und kein Bett.

    Ich bin ein ausgesprochener Fan des Ministerpräsidenten.

  • 20
    17
    German
    12.01.2021

    Wer in die Politik geht und damit zur Person des öffentlichen Lebens wird, muss in jeder Situation Lob oder Kritik ertragen. Sonst ist er eine Fehlbesetzung.

  • 36
    27
    Maresch
    12.01.2021

    Ob diese Corona-Leugner auch glauben, dass die Erde eine Scheibe ist?

  • 14
    15
    paral
    12.01.2021

    Die Demo bei Kretschmer war zumindest geschmacklos und unhöflich, doch wo soll dieses Auffassung herkommen, wenn alles beliebig ist? Manches gehört sich eben nicht. Punkt. (Das war mal) Was mich etwas stört, gibt es keinen Beamten oder zumindest Sicherheitsmann, der sich in der Nähe von solch exponierten Personen aufhält? Mit Verwirrten muß man immer rechnen. Die Nachbarn haben die Polizei alarmiert? Eine Frau habe einen MSN in Schwarzweißrot übergezogen? 30 Minuten haben sie geredet? Ich weiß nicht so recht, wie ich das so einordnen soll.

  • 37
    17
    FranzDemmler
    12.01.2021

    Es sind nicht in erster Linie die öffentlich sichtbaren Aktionen wie Demos und „Besuche bei Politikern“, die die Axt an die Wurzel dieses Gemeinwesens legen. Sie sind sichtbar, man kann damit umgehen. Es sind die „egal was man von Kretschmer hält. Anstand muss sein. ABER“ – Sager, die die Grenzen des Sagbaren und wie man immer öfter sehen kann auch des Machbaren verschieben. Die ihre klammheimliche Freude über das Geschehene hinter der brüchigen Fassade wohlfeilen bürgerlichen Anstands verbergen und damit erst die Grundlage für Schlimmeres legen, wie man in den USA gerade verfolgen konnte. Das Corona-Virus werden wir in den Griff bekommen, die Mikrobe der menschlichen Dummheit wird die Menschheit wohl bis an ihr Ende begleiten, wenn sie nicht gar ihr Auslöser sein wird.

  • 28
    52
    Echo1
    12.01.2021

    Es wurde alles getan, gegensätzliche Meinungen zu Covid19, zu gesundheitlichen, zu psychischen, zu allen möglichen negativen Folgen im Keim zu ersticken.
    Die Frage warum das alles steht nach wie vor im Raum. Es sind noch nicht alle Menschen in Angst erstarrt. Es gibt noch viele offene Fragen. Es ist auch Verzweiflung im Spiel. Es wird nicht alles geglaubt. Deshalb hatten die sich aufgemacht.

  • 59
    16
    TWe
    12.01.2021

    @KTreppil
    "Sowas kommt von sowas"

    Was Sie hier darlegen, ist einfach nur abwegig. Auch wenn man den Politiker Kretzschmer in seiner ganzen Person vollkommen ablehnt, ist das NIEMALS ein Grund dafür, die Reichskriegsflagge aus Opas Keller zu holen und damit durch die Straßen zu ziehen.

  • 18
    30
    A80
    12.01.2021

    Ich möchte nicht in seiner Haut stecken. Und ist nicht schön in sein Privatleben einzugreifen . Frau und Kind können nichts dafür .Er ist nur ein kleiner Fisch. Ist halt Berufsrisiko.

  • 28
    48
    nnamhelyor
    11.01.2021

    Wenn hier von "Übergriffigkeit" und "Angriff auf die Privatsphäre" gesprochen wird, frage ich mich wie man dann die Auswirkungen auf jeden einzelnen Bürger dieses Landes nennen muss die sich aus den, immer wieder verlängerten und verschärften, Lockdowns ergeben. Da wird bis in die privatesten Bereiche vorgeschrieben und verboten! Selbst die Unverletzlichkeit der Wohnung und der Person können danach übergangen werden! Aber wehe der Souverän sucht den Kontakt zu seinen Angestellten, dann gibt es plötzlich No-Go's.

  • 60
    13
    Gebirger
    11.01.2021

    Wollen wir uns doch mal vorstellen, dass jeder Bürger, der eine unpopuläre Meinung öffentlich macht, zukünftig von 30 Menschen mit gegensätzlicher Meinung an seinem Wohnsitz belagert wird. Ich würde das als Nötigung empfinden. Und die anderen Leser?
    Armes Deutschland...

  • 35
    2
    20Online20
    11.01.2021

    @KTreppil
    Diese "Wie" Fragen finde ich schon gut. Dennoch bin ich der Meinung das ich fuer mich entscheiden muss und Verantwortung habe. Das Problem der Zeit ist denke ich, ist die Manipulation stetig von allen Seiten wobei jeder denkt er hat das Pulver erfunden. Wir selbst müssen mehr auf uns selbst aufpassen und entscheiden. Und auch daran denken das Menschen 2 Weltkriege überlebt haben, wobei keiner von 15km Distanz redete. Da ging es ums Ueberleben. Wir sind viel zu verwöhnt geworden in unserem Wohlstand.

  • 40
    27
    KTreppil
    11.01.2021

    Ich denke, man sollte den Vorfall nicht überbewerten, denn 30 Leute die sich heraus nehmen, sein Privathaus zu "belagern " spiegeln nicht die "Volksseele" wider. Es ist unanständig, soweit zu gehen. Zeigt aber irgendwie auch, wie weit die Politik momentan geht, dass es zu solchen Vorkommnissen überhaupt erst kommt. Sowas kommt von sowas. Womit ich das Vorgehen in keinster Weise gut heiße. Dennoch aber hoffe ich, dass es viele Seiten, viele Beteiligte zum Nachdenken bringt. Wie weit sind wir gekommen, wie weit werden wir gebracht, wie weit kann man gehen, wie weit sollte man es kommen lassen....?

  • 99
    28
    20Online20
    11.01.2021

    Ohne Worte, wie kann ich mich denn zu einer solchen niveaulosen"Aktion" benutzen lassen, egal wie meine Einstellung ist. Es gibt "Schranken" des Anstandes und Respektes. Wenn ich anderer Meinung bin gibt es andere Wege dies aus zu diskutieren. Diese Belagerung ist ja fast wie in Amerika. Wo bleibt die Akzeptanz und der Zusammenhalt eines deutschen Volkes? Ich finde dies zum "Fremdschaemen"

  • 56
    63
    774029
    11.01.2021

    Was mich an diesen Diskussionen stört, ist die schwarz-weiß-Malerei. Sobald man sich das Recht herausnimmt, Sachverhalte zu hinterfragen, wird man zum Corona-Leugner oder System-Kritiker. Dies erkennt man auch daran, dass ein Herr Kretschmer mit aller Macht versucht, Andersdenkende von seiner Ansicht zu überzeugen. Er selbst hat von Oktober bis Dezember gebraucht, um zu erkennen, dass die Lage in den Krankenhäusern immer kritischer wird. Da hilft es den Beschäftigten in dieser Branche auch nicht, als Helden dargestellt zu werden, wenn sich an deren Beschäftigungsbedingungen nicht grundsätzlich und nachhaltig etwas ändert.

  • 47
    93
    Tifi
    11.01.2021

    Unverschämtheit wenn die Regierenden mit den Regierten konfrontiert werden. Insbesondere wenn die Regierten Ort und Zeit wählen. Gut der Angriff ins "Private" geht gar nicht ! Man stelle sich vor Politik würde so vorgehen....das heißt...Moment....hmh.