Nach dramatischen Zahlen: Sterblichkeit in Sachsen deutlich gesunken

Artikel anhören:

Auf dem Höhepunkt der Coronapandemie im Dezember 2020 gab es im Freistaat doppelt so viele Tote wie im Vorjahresmonat. Inzwischen entspannt sich die Lage.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    7
    MuellerF
    12.03.2021

    "Es liegt wohl auf der Hand, dass die Übersterblichkeit ohne Covid-Nachweis ihre Gründe vor allem in den Maßnahmen hat."

    Nein, tut es nicht!
    Das ist erstmal nur eine Hypothese, die durch Daten zu belegen oder zu widerlegen wäre!
    Haben Sie diese Daten oder nur Bauchgefühl?

  • 18
    2
    KTreppil
    11.03.2021

    Es ist schwierig, zu diesem Thema eine ethisch einwandfreie Diskussion zu führen. Projiziert man gesellschaftliche Alterstruktur auf eine Familie mit mehreren älteren, Ü80 Mitgliedern, ist es schon so, dass der Tod eines solchen Familienmitglieds nicht ganz überraschend wäre ('Man sieht die Sonne langsam unter gehen...').Dennoch ist es traurig, wenn Oma oder Opa auf einmal nicht mehr da sind. Es ist auch so, dass man bei mehreren Ü80er auch mit häufigeren Trauerfällen rechnen muss. Stirbt einer, kann es den anderen arg runter ziehen und Lebensmut kosten. Sterben aber alle auf einmal, ist es sehr ungewöhnlich und nicht allein mit dem Alter zu erklären. Insofern kann man auch als Gesellschaft nicht einfach sagen, was solls, die waren ja alt. Aber man sollte dennoch den Aspekt des Altersdurchschnittes bei der erhöhten Sterblichkeit nicht außer Acht lassen und das Bewusstsein dafür behalten, dass Sterben, leider Teil jedes (idealerweise langen, erfüllten) Lebens ist .

  • 28
    16
    censor
    11.03.2021

    Es liegt wohl auf der Hand, dass die Übersterblichkeit ohne Covid-Nachweis ihre Gründe vor allem in den Maßnahmen hat.

    Welcher alte Mensch, der vll. noch Weimarer Republik, Krieg, die schwere Nachkriegszeit, DDR und Wende erlebt hat, will sich auf seine letzte Zeit einsperren und unter Masken stecken lassen? Ohne Ausgang, Besuch und steril gehalten wie unter einer Glasglocke?

    Ich sah neulich auf einem Demo-Plakat eines alten Mannes die Aufschrift: "Hört endlich auf, uns zu schützen!" und denke, das kommt der Realität ziemlich nahe.

    Wenn schon junge Menschen durch den andauernden Lockdown psychische Schäden erleiden, wie soll es dann erst denen gehen, die nicht mehr ihr ganzes Leben vor sich haben?

    Deshalb vermute ich, dass ein nicht unerheblicher Teil der in der Pandemie verstorbenen betagten Menschen noch leben könnten, wenn man sie nicht diesem Stress und dieser Angst ausgesetzt hätte.
    Auch alte Menschen haben eine Würde und ein Recht auf Selbstbestimmung.

  • 23
    7
    ths1
    11.03.2021

    @fotografik: Und jetzt sind die Alten alle weggestorben, also sinken auch wieder die Sterbefälle. Klingt logisch.

  • 24
    13
    SimpleMan
    11.03.2021

    @fotografik "Die Jungen sind alle weg und es bleiben halt die Alten übrig und die sterben nun mal langsam auch, ob mit oder ohne Corona ..." Die "Alten" sind aber jetzt gestorben und nicht nach und nach ...

  • 16
    26
    thelittlegreen
    11.03.2021

    Diese Entwicklung ist für mich ein Grund zur Freude.

    @fotografik
    Schweigen ist manchmal die weisere Entscheidung als der Versuch mit Halbwissen zu glänzen.

  • 39
    28
    fotografik
    11.03.2021

    Eine Ursache für die Übersterblichkeit in Sachsen liegt wohl an der hohen Alterspyramide.Die Jungen sind alle weg und es bleiben halt die Alten übrig und die sterben nun mal langsam auch, ob mit oder ohne Corona. Müßte die Statistik doch mal feststellen?