Nach Fußballrandale in Dresden 90 Tatverdächtige ermittelt

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Dresden (dpa) - Im Zusammenhang mit der Fußball-Randale nach dem Drittliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und Türkgücü München im Mai hat die Polizei 90 Tatverdächtige ermittelt. Ihnen würden unter anderem 42 Körperverletzungen, 17 Beleidigungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen, teilte die Polizei am Donnerstag in Dresden mit. Die Tatverdächtigen seien 16 bis 69 Jahre alt. Unter ihnen seien auch zwei Frauen.

Der SG Dynamo Dresden war durch ein 4:0 gegen die Münchner der Wiederaufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Schon während der Partie eskalierte die Situation um das Dresdner Stadion. Aus einer Menge von mehreren tausend Fans heraus hatten vermummte Hooligans vor dem Stadion begonnen, die Polizei mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen zu bewerfen. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und einen Räumpanzer ein und nahm vereinzelt Randalierer fest. Im Zusammenhang mit den vorliegenden Ermittlungsergebnissen hat die Polizei 58 bundesweite Stadionverbote bei der SG Dynamo Dresden angeregt.

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