Nach Nürnberg nur noch mit Umsteigen

Ab Sonntag gibt es keine durchgehende Zugverbindung mehr in die Franken-Metropole. Zudem verschwinden zwei Halte vom Fahrplan.

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Freigeist14
    12.12.2014

    Nicht zu vergessen:Die Bahn gehört dem Staat.Und es ist eine Schande ,daß das von der sächsischen Autolobby..... ääh Regierung so hingenommen wird.In einem vergleichbarem Ballungsraum im Westen wäre das undenkbar.Und warum sollte sich mit Vollendung der neuen Trasse Berlin-Erfurt-Nürnberg was ändern?

  • 0
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    ines2705
    12.12.2014

    Ich fahre diese Strecke einige Male im Jahr, hatte auch immer die durchgehende Verbindung gebucht und mußte trotzdem jedes Mal in Hof in einen neuen Zug umsteigen. Mir kamen da schon so langsam die Zweifel ob diese durchgehende Verbindung überhaupt noch existiert. Auf meinen Fahrten jedenfalls nicht!

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    Zwon81
    12.12.2014

    Zur Stärkung der Tangenten geht's eben nur noch über L oder auf Umwegen nach& von Thüringen in die Welt. Jede größere Stadt im Nachbarland hat einen Fernbahnhof und ICE- Anschluss, selbst in MeckPom gibt´s mehr Fernbahnhöfe. Hauptsache L und DD leuchten- die DB Bahn gehört sich großflächig gemieden.

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    aussaugerges
    12.12.2014

    Früher ist man von Dresden nach Reichenbach in etwas mehr als 2 Stunden gefahren.
    Da ging es von Tharant nach Freiberg mit 2 Dampfloks los.
    Heute mit umsteigen 3,5 Stunden ! ! !

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    Deluxe
    12.12.2014

    Was waren das für Zeiten, als die innerdeutsche Grenze noch Bestand hatte.
    Da gab es trotz aller Grenzbefestigungen und Schießbefehl einen Zug, der von Breslau bis ins bayrische Oberstdorf durchgehend fuhr.

    Das geht im neuen, grenzenlosen Europa aber offensichtlich nicht mehr.

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    RebelYell
    12.12.2014

    Nunja,

    Segen und Fluch zugleich.

    nachdem es seit vielen Jahren keinen Fernverkehr mehr gibt, wird nun auch die durchgehende Verbindung abgeschafft.

    Für die Reisenden einerseits eine Erlösung, denn wer schon einmal von Nürnberg bis Dresden (5 Stunden) in diesen Nahverkehrs-Schüsseln gesessen hat, weiß welche Tortur dies gerade zu den Stoßzeiten ist, von der Überfüllung ganz zu schweigen.

    Andererseits natürlich bedauerlich, denn gerade für Ältere Reisende ist ein Umstieg immer beschwerlich.

    Ich gebe dem Vorschreiber recht, die Fernbuslinien wird es freuen.

    Weiterhin finde ich erstaunlich, dass gerade auf bayerischer Seite wenig Interesse an einer zügigen Elektrifizierung bis Nürnberg besteht - dann nämlich stünde Fernzügen weiter bis München wenig im Wege - doch das will dann die DB wieder nicht, offensichtlich.

    Es bleibt also wie schon lange prognostiziert dabei, dass Chemnitz/Südwestsachsen als Viertelmillionen-Stadt/dicht besiedelte Region auf Jahrzehnte vom Fernverkehr (Bahn!) abgeschnitten ist und sein wird.

    Gute Nacht!

  • 5
    1
    872889
    12.12.2014

    Unternehmen Zukunft...!? Zum Glück gibt es in der Zwischenzeit Fernbusse. Die verkehren nicht nur auf dieser Strecke regelmäßig und zuverlässig. Im Normalfall ist man auch wesentlich schneller am Ziel.



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