Nach Pause: DHfK-Handballer verspielen Sieg gegen Lemgo

Leipzig (dpa) - Die Handballer des SC DHfK Leipzig nach der Zwangspause sind mit einem Unentschieden in den Bundesliga-Alltag zurückgekehrt. Nach mehreren Coronafällen und dreieinhalb Wochen ohne Pflichtspiel vergaben die Leipziger am Sonntag beim 32:32 (15:17) allerdings einen Sieg gegen den TBV Lemgo. Vier Minuten vor Schluss lag der SC DHfK noch mit drei Toren in Führung, traf dann aber nicht mehr. Bester Leipziger Werfer war Rechtsaußen Patrick Wiesmach mit acht Treffern.

Der Mannschaft von Trainer André Haber war die fehlende Matchpraxis zunächst deutlich anzumerken. Immer wieder fanden die Gäste Lücken in der DHfK-Abwehr und führten nach 20 Minuten mit 14:8. Haber reagierte und stellte Milos Putera für Joel Birlehm ins Tor. Putera fungiert bei den Leipzigern normalerweise als Torwarttrainer und Co-Trainer Habers, war jedoch aufgrund des Fehlens von Kristian Saeveraas in den Kader gerückt.

Der 38-Jährige war sofort voll da und initiierte mit seinen Paraden die Leipziger Aufholjagd. Maciej Gebala brachte den SC DHfK mit seinem Treffer zum 22:21 (40. Minute) erstmals in Führung. In einem offenen Schlagabtausch setzten sich die Gastgeber auf 32:29 ab, ehe Lemgo doch noch der Ausgleich gelang. In der Schlusssekunde traf Philipp Weber für Leipzig nur den Pfosten.

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